Trauer um Vizebürgermeister Johann Mersits. Unterpullendorfs Ortsvorsteher Johann Mersits ist nach kurzer schwerer Krankheit am Montag im 56. Lebensjahr verstorben.

Von Michaela Grabner. Update am 06. Februar 2019 (12:06)
Gemeinde
Vizebürgermeister Johann Mersits

„Er war ein Juwel für Unterpullendorf“, bringt es Bürgermeisterin Angelika Mileder auf den Punkt. In Frankenau-Unterpullendorf herrscht tiefe Trauer um Vizebürgermeister Johann Mersits, der am 4. Feber nach kurzer schwerer Krankheit verstorben ist. Er hinterlässt seine Frau und drei erwachsene Kinder.

Mersits war Landwirt aus Leidenschaft, war es doch schon in Kindertagen sein Wunsch, Bauer zu werden. Außerdem betrieb der gelernte Mechaniker in der Gemeinde ein Transportunternehmen und engagierte sich bei der örtlichen Feuerwehr.

Im Jahr 2012 kam Mersits für die ÖVP als Quereinsteiger in den Gemeinderat, war Mitglied des Ortsausschusses Unterpullendorf und des Prüfungsausschusses. 2017 wurde er Vizebürgermeister der Großgemeinde und Ortsvorsteher von Unterpullendorf.

„Er hat geschaut, dass bei der Feuerwehr was weiter geht und am Friedhof und dass der Jugendclub fertiggestellt wird. Er hat sich wirklich überall eingesetzt und auch dafür, dass etwas weitergeht für Unterpullendorf“, so Bürgermeisterin Angelika Mileder. „Er hat sich aber nicht nur für Unterpullendorf eingesetzt, sondern für die ganze Gemeinde. Er hat auch für den Frieden zwischen den Ortsteilen gelebt. Er war bescheiden und hilfsbereit. Er ist zu früh von uns gegangen – wir haben einen guten Mann verloren.“

Auch in der ÖVP Mittelburgenland ist man erschüttert über Mersits frühes Ableben. „Vor Kurzem haben wir bei der Weihnachtsfeier der Senioren in Unterpullendorf noch gemeinsam gefeiert. Er war sehr engagiert als Ortsvorsteher, Ortsparteiobmann und Vizebürgermeister. Er wird in unserer Gemeinschaft gewaltig fehlen“, erklärt ÖVP-Bezirksparteiobmann Niki Berlakovich. „Unser Mitgefühl gilt der Familie.“

Am 9. Feber wird Mersits nach der heiligen Seelenmesse (14 Uhr) am Ortsfriedhof zur Ruhe gebettet. Ab 12.30 Uhr wird für den Verstorbenen in der Aufbahrungshalle gebetet. Bereits am Freitag Abend werden die Angestellten des Transportunternehmens Mersits mit Lastwagen vor dem Friedhof ein Hupkonzert machen, um von ihrem Chef Abschied zu nehmen.