Wander- und Radweg entsteht am Gainaubach. Der seit Jahren diskutierten Reaktivierung des Werkskanals wurde nun Absage erteilt, aber ursprünglicher Bachlauf wird hergestellt und Begleitweg errichtet.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 25. April 2019 (12:15)
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Symbolbild 

Seit Jahren wird in Lockenhaus über die Revitalisierung des Werkskanals (Gainaubach) diskutiert. Eine Initiative interessierter Bürger hatte diesbezüglich schon 2013 eine Petition mit 102 Unterschriften für die Erhaltung des Werkskanals (Gainaubach), den man darin als Naturjuwel und Naturlandschaft, die für Anrainer, Touristen, Konzertgäste und andere Erholungssuchende wertvoll ist, bezeichnet hat. Bei seiner jüngsten Sitzung hat der Gemeinderat nun entschieden, dass der Werkskanal doch nicht mehr reaktiviert werden soll, wofür die Errichtung einer neuen Wehranlage notwendig gewesen wäre.

Was aber umgesetzt werden soll, ist laut Bürgermeister Christian Vlasich ein Naturschutzprojekt am Gainaubach gemeinsam mit dem Naturschutzbund und der Wasserbauabteilung des Landes. So hat der Naturschutzbund entlang des Gainaubachs Flächen von Anrainern angekauft, die einen Lebensraum für bedrohte Tierarten und seltene Pflanzen darstellen. Langfristig will der Naturschutzbund echte Öko-Retentionsflächen für den passiven Hochwasserschutz schaffen. „Beginnend beim Teich der Familie Braun soll auch ein Begleitweg entstehen, der in die Straße zwischen Lockenhaus und Glashütten mündet – der derzeitige Weg endet als Sackgasse“, erklärt Bürgermeister Christian Vlasich. Der neue Begleitweg bis zur Straße zwischen Lockenhaus und Glashütten soll dann auch als Radweg benützbar sein. Für die Fortführung dieses Radwegs bis nach Glashütten hinein, soll die alte Trasse der Waldbahn genutzt werden. „Wir hoffen, dass der Weg kommendes Jahr – abhängig von den Grundkäufen, die das Land tätigt – entstehen wird“, meint Vlasich.