Kapellmeister Schlaffer einen Monat auf China-Tournee. Neun Provinzen, 19 Konzerte und 21 Städte standen für Kapellmeister Sandro Schlaffer am Programm.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 27. September 2017 (06:17)
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Genoss seine Zeit in China: Sandro Schlaffer machte ein Erinnerungsfoto auf der Chinesischen Mauer. Fotos: zVg
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Einen Monat lang war Sandro Schlaffer, Kapellmeister vom Musikverein Weinland Neckenmarkt-Horitschon, mit der Bläserphilharmonie Baden-Würtemberg in China. „Eingeladen hat mich der Dirigent Toni Scholl, der auch das Orchester leitet. Das Orchester setzte sich aus zirka 60 Musikstudenten bzw. Profimusikern aus ganz Europa zusammen. Wir kannten uns alle nicht und hatten nur zwei Tage Zeit, um zwei verschiedene Programme für unsere Chinatournee einzustudieren“, schildert Schlaffer.

Herausforderung: Einen ganzen Monat Reis essen

Genoss seine Zeit in China: Sandro Schlaffer konnte auf seiner Reise sehr viel auf der musikalischen Ebene lernen — hier am Foto bei der Einspielprobe in einem chinesischen Konzertsaal (Foto). Foto: zVg
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Während ihrer Reise erlebten die Musiker neun Provinzen, 19 Konzerte und 21 Städte. Insgesamt sind sie 27.000 Kilometer gereist.

„In diesem Monat habe ich viele Erfahrungen gesammelt, da es meine erste Reise nach China war. Zum einen trat ich die Reise alleine an und kannte keinen einzigen Musikerkollegen. In dem einen Monat konnte ich aber unzählige wichtige Freundschaften in ganz Europa knüpfen bzw. lernte ich sehr viel auf der musikalischen Ebene vom Dirigenten und meinen Musikerkollegen“, so Schlaffer.

Und weiter: „Die Konzertsäle von unseren Konzerten waren immer sehr gut besucht. Wir Europäer wurden von den Fans richtig angehimmelt. Nach den Konzerten gaben wir immer Autogramm- und Fotostunden und natürlich genossen wir auch den Luxus in den besten Hotels.“

Beim Autogramme geben: Sandro Schlaffer (r.) mit einigen Musikerkollegen.
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Einen ganzen Monat Reis essen war für den Musiker Schlaffer eine große Herausforderung, wobei es ihm ein großes Anliegen war, die chinesische Kultur kennenzulernen. „Das Stäbchenessen ist von nun an keine Herausforderung mehr für mich. Einmal waren wir traditionell Kröten essen — dies bleibt aber eine einmalige Erfahrung“, schmunzelt Schlaffer.

Ein Highlight für Schlaffer neben der Chinesischen Mauer und der Verbotenen Stadt, war die Stadt Chongqing mit insgesamt 32 Millionen Einwohnern. „Diese hat hat eine Gesamtfläche so groß wie Österreich und gilt als größte Stadt der Welt“, so Schlaffer abschließend.