Michael Schubaschitz: „Eine Million Tonnen Kohlendioxid sparen“

Erstellt am 15. Februar 2022 | 04:29
Lesezeit: 2 Min
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Michael Schubaschitz. Der Unternehmer berät Betriebe hinsichtlich ihres Energieverbrauchs und den CO2-Einsparungen.
Foto: zVg
Michael Schubaschitz aus Neckenmarkt hat sich mit einem Ingenieursbüro selbstständig gemacht und führt Energieeffizienzanalysen durch.
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Wie kann man gleichzeitig den Kohlendioxid-Ausstoß und Energiekosten senken und das wirtschaftlich? Fragen wie diese werden aktuell immer drängender.

Michael Schubaschitz aus Neckenmarkt hat sich in seinem Beruf ein Ziel gesetzt: Eine Million Tonnen Kohlendioxid einsparen. Das soll durch eine systematische Energieeffizienzanalyse – die sogenannte Pinch-Analyse – erreicht werden. Der 25-Jährige hat sich daher mit seinem Ingenieurbüro „Thermolink“ selbstständig gemacht, um seine Beratungen für kleine und mittlere Unternehmen und Industriebetriebe anzubieten.

Wichtiger Hebel, um Kohlendioxid einzusparen

„Die Industrie ist für über ein Drittel des Kohlendioxid-Ausstoßes in Österreich verantwortlich. Hier befindet sich daher auch ein wichtiger Hebel, um Energieeffizienzmaßnahmen anzusetzen. Zehn bis dreißig Prozent des Energieverbrauchs können eingespart werden“, erklärt Schubaschitz. In der österreichischen Industrie steckt damit das Potenzial, jährlich drei bis zehn Millionen Tonnen Kohlendioxid einzusparen. Und das alles auf wirtschaftlichem Weg“, rechnet der Energieingenieur vor.

Die Maßnahmen, die er nach einer Analyse vorschlagen würde, würden sich durchschnittlich nach zwei bis vier Jahren amortisieren und danach bares Geld sparen. „Bei den aktuellen Energiepreisen und der zukünftigen CO2-Steuer wird das Thema noch interessanter“. Bei der Pinch-Analyse werden nicht einzelne Prozesskomponenten auf ihre Effizienz analysiert, sondern das Gesamtsystem optimiert. Michael Schubaschitz konnte während dem Gebäudetechnik-Studium an der FH Burgenland in Pinkafeld und später während der Studienzeit und dem Berufsleben in der Schweiz viel Erfahrung mit Pinch-Projekten sammeln, was ihn schließlich dazu veranlasst hat, sein Büro für thermische Energietechnik in Österreich zu gründen.

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