Weinbauverein: Zweite Wetterstation geplant. Die Daten sollen den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln besser planbar machen und so die Umwelt geschont werden.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 20. April 2018 (05:17)
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Dabei: Vorstandsmitglied Lukas Hundsdorfer, Bürgermeister Hannes Igler, Obmann Gerald Wieder, Josef Finster (Weinbauberater Landwirtschaftskammer) und Vorstandsmitglied Georg Wieder.
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Der Weinbauverein Neckenmarkt hielt vor Kurzem seine Jahreshauptversammlung ab. Neben der Unkrautbekämpfung im Weingarten ist ein weiteres großes Ziel des Vereins die Fahnenschwinger-Flasche bekannter zu machen. „95 Prozent der Neckenmarkter Winzer verwenden die Fahnenschwinger-Flasche bereits. Auf der Flasche ist ein Fahnenschwinger eingebrannt und soll als Weinherkunftszeichen dienen. Wir wollen die Flasche heuer noch bekannter machen und die Winzer im Verkauf unterstützen“, erklärte Weinbauvereinsobmann Gerald Wieder.

Ein weiteres Ziel ist die Anschaffung einer zweiten Wetterstation. Im Hochberg gibt es bereits eine. Diese zeichnet die Wetterdaten auf. „Mit diesen Daten wissen wir, wann wir Pflanzenschutzmittel in den Weingärten einsetzen müssen. Damit können wir das Mittel gezielt einsetzen, um Kosten zu sparen und auch die Umwelt zu schonen. Wo die zweite Wetterstation positioniert werden soll, ist noch nicht entschieden“, so Wieder.