ARBÖ-Pickerlreport: Autos in gutem Zustand. Im Bezirk kommt es am häufigsten zu Mängel an Rädern und Achsen. Insgesamt sei der Zustand gut, so der ARBÖ.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 29. Juni 2018 (05:00)
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Informierten. Hans Godowitsch, Rene Radostics und Gerhard Graner.
zVg

Vergangene Woche wurde im ARBÖ-Prüfzentrum der „Pickerl-Report“ für den Bezirk präsentiert. „2017 hat der ARBÖ in den sieben burgenländischen Prüfzentren mehr als 27.000 §57a-Überprüfungen durchgeführt. Im Bezirk waren es 3.123“, führte Hans Godowitsch, Mitglied des ARBÖ-Präsidiums, aus.

ARBÖ, Grafik: Gastegger

Aufgrund der großen Anzahl der geprüften Fahrzeuge könne man auch Rückschlüsse auf den technischen Zustand und die Verkehrs- und Betriebssicherheit ziehen. Der „Pickerl-Report“ habe ergeben, dass der technische Zustand der Fahrzeuge im Bezirk als sehr gut bezeichnet werden, meinte Godowitsch. Rene Radostics, Einsatzleiter im Prüfzentrum Neutal gab einen Überblick über die häufigsten schweren Mängel, die der ARBÖ bei den Überprüfungen feststellte. „Mängel an Rädern und Achsen, am Fahrgestell und der Bremsanlage kamen am öftesten vor“, so Radostics.

Seit Mai gibt es neue gesetzliche Grundlagen für die Pickerlüberprüfung. Bei einem schweren Mangel darf das Fahrzeug nur noch längstens zwei Monate verwendet werden. Bei Gefahr im Verzug darf das Fahrzeug nicht mehr auf öffentlichen Straßen gefahren werden, machen die beiden aufmerksam.