Gegen Lebensmittelverschwendung: Essen per App retten

50 burgenländische Betriebe retten überschüssiges Essen mit einer App, darunter auch das „Neutaler Brotkörberl“.

BVZ Redaktion Erstellt am 11. September 2021 | 06:16
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Gegen Lebensmittelverschwendung. Regine Schinzel ist die Inhaberin vom „Neutaler Brotkörberl“ und bei ihr im Betrieb kann mit der App „Too Good To Go“ überschüssiges Essen gerettet und zu einem vergünstigten Preis abgeholt werden.
Foto: Priedl

Seit August 2019 ist „Too Good To Go“ sowie die gleichnamige App in Österreich verfügbar. Insgesamt 50 Betriebe und Produzenten setzen sich bisher im Burgenland gegen die Lebensmittelverschwendung ein. Überschüssige Lebensmittel können mit der App „Too Good To Go“ gerettet werden.

Die App ermöglicht es Betrieben, ihr überschüssiges Essen zu einem vergünstigten Preis an Selbstabholerinnen und Selbstabholer zu verkaufen. Es werden einwandfreie, nicht verkaufte bzw. überschüssige Lebensmittel in das „Too Good To Go Überraschungssackerl“ gepackt. In der App sehen die Konsumentinnen und Konsumenten, welche Lokale in ihrer Umgebung dies anbieten. „Die Idee hier mitzumachen, ist coronabedingt entstanden, da mehr Lebensmittel übrig blieben und mir besonders wichtig ist, dass diese nicht im Müll landen und nicht verschwendet werden.

Mit der „Too Good To Go“-App kann man das überschüssige, einwandfreie Essen retten und zu einem vergünstigten Preis abholen und man tut gleichzeitig etwas Gutes“, so Regine Schinzel, die Inhaberin vom „Neutaler Brotkörberl“. Das einwandfreie Essen kann zu einem Drittel des Preises direkt über die App gekauft werden, das Sackerl kann im Lokal oder Markt abgeholt werden und wird so vor der Verschwendung gerettet. Burgenlandweit konnten bereits die ersten 10.000 Portionen Essen vor der Verschwendung gerettet werden.