Pflegekompetenzzentrum: 29 Betten in Planung. Gemeinde, OSG und Pflegeheim Drescher setzen den Plan eines Pflegekompetenzzentrums in Neutal um.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 08. August 2018 (10:22)
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OSG-Geschäftsführer Alfred Kollar

Bei einer Bürgerversammlung wurde das Projekt „Pflegekompetenzzentrum“ beim Kreisverkehr von OSG-Obmann Alfred Kollar, Architekt Christian Dominkovits und Pflegeheimbetreiber Franz Drescher präsentiert.

„Wir sind seit 2009 auf der Projektliste für ein Pflegekompetenzzentrum gelistet und haben aufgrund unseres Bedarfsentwicklungsplanes in Abstimmung mit der Landesregierung das Projekt vorangetrieben“, erklärte Bürgermeister Erich Trummer.

"Ich nehme an, dass wir im Frühjahr 2019 mit dem Bau anfangen können, damit wir im Sommer 2020 fertigstellen und übergeben können“Alfred Kollar, Obmann der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft.

Laut Alfred Kollar (Oberwarter Siedlungsgenossenschaft) sei man unmittelbar dabei, den Abbruch der Gebäude, die noch auf dem Platz für das geplante Pflegekompetenzzentrum stehen, vorzubereiten. „Die Planung steht noch nicht endgültig und muss noch fertig gemacht werden. Ich nehme an, dass wir im Frühjahr 2019 mit dem Bau anfangen können, damit wir im Sommer 2020 fertigstellen und übergeben können“, so Alfred Kollar, Obmann der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (OSG). Die Behördenverfahren sollen noch heuer erledigt werden.

Die Pflegeeinrichtung soll insgesamt 29 Betten umfassen. Die Zimmer des Erdgeschosses sollen alle einen Zugang zum Garten bekommen, während für die Bewohner des ersten Stockes ein eigener Balkon angedacht ist. „Die Einzelzimmer mit Nasszelle sind zirka 30 Quadratmeter groß. Es wird auch zwei Familienzimmer geben, weil wir Ehepaare nicht trennen werden“, erklärte der künftige Betreiber Franz Drescher vom Pflegeheim Raiding.

Im Pflegekompetenzzentrum werden zwischen 15 und 20 Mitarbeiter beschäftigt werden. Weiters soll viel Infrastruktur vom Pflegeheim Raiding, wie die Küche oder der Waschservice, mitgenutzt werden. „Wir ersparen uns somit auch Kosten, nicht in der Pflege, sonders im hauswirtschaftlichen Sinn“, so Drescher abschließend.