Hilfsaktion: Sechs Kilometer für sauberes Wasser

Das Gesunde Dorf Oberloisdorf beteiligt sich am „Global 6K Walk & Run“ für Wasser der Kinderhilfsorganisation World Vision für Wasserprojekte in Swasiland und Mosambik.

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Foto: Jens Ottoson/Shutterstock.com

Sechs Kilometer sind die durchschnittliche Distanz, die Kinder und Frauen in Afrika und Asien täglich zurücklegen müssen, um Wasser zu holen. Laut Kinderhilfsorganisation World Vision sind diese Wasserquellen zudem oft verunreinigt. Immer noch sterben täglich rund 1.000 Kinder unter fünf Jahren an den Folgen von verschmutztem Wasser.

Wanderung am 26. Mai zugunsten 6K Walk&Run

Daher organisiert World Vision einen „Global 6K Walk&Run“ für Wasser. Im Rahmen dieser Aktion legen Menschen auf der ganzen Welt sechs Kilometer für sauberes Trinkwasser zurück. Auch das Gesunde Dorf Oberloisdorf wird sich mit seiner Wanderung am 26. Mai nach Köszeg an der Initiative beteiligen.

Grundsätzlich kann man langsam oder schnell laufen oder einfach nur gehen, um Unterstützung zu zeigen. Man kann alleine gehen, sich selbst eine Gruppe organisieren oder sich einer Gruppe anschließen. Eine Anmeldung ist unter worldvision.at/global6k möglich.

„Ziel ist es nicht, eine zeitliche Bestleistung hinzulegen, sondern symbolisch sechs Kilometer zu gehen und sich damit für sauberes Trinkwasser einzusetzen. Mitmachen kann jeder“, erklärt Projektleiterin Elisabeth Leitner. Der Global 6K-Teilnahmebeitrag in der Höhe von 42 Euro pro Person ist der Betrag, den World Vision im Durchschnitt benötigt, um einem Kind dauerhaft Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen.

„Wir gehen, damit sie es nicht müssen“

World Vision-Mitarbeiterin Christina Stampf aus Unterloisdorf führt dazu aus: „Die Teilnahmegebühr geht direkt in Wasserprojekte in Swasiland und Mosambik. Mit unserem Global 6K verkürzen wir diese Distanzen. Wir gehen, damit sie es nicht müssen.“ In Oberloisdorf hat man sich dazu entschieden, von den Teilnehmern an der Wanderung eine freie Spende für die Hilfsaktion zu erbitten.

„Auch das Gesunde Dorf wird einen Betrag beisteuern und dieser wird dann für die Hilfsaktion zur Verfügung gestellt“, erklärt Bürgermeister Manfred Jestl. Und zum Grund, warum man sich an der Aktion beteiligt: „Wir gehen sowieso wandern und so können wir gleichzeitig helfen. Am Mars wird nach Wasser gesucht und dafür wird viel Geld ausgegeben. aber auf der Erde verdursten immer noch Menschen. Zuerst sollte man schauen, dass hier alles passt, so viel Geld müsste übrig bleiben.“