1.123 Einsätze im Bezirk. Die 63 Feuerwehren leisteten im Vorjahr 14.846 Einsatzstunden. Vier neue Kommandanten und sechs neue Stellvertreter ernannt.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 10. April 2019 (04:17)
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Knapp 200 Feuerwehrleute nahmen an der Frühjahrsdienstbesprechung des Bezirksfeuerwehrkommandos im Feuerwehrhaus Oberpullendorf teil. Bezirkskommandant Martin Reidl konnte dabei eine beeindruckende Bilanz vorlegen. Die 63 Feuerwehren des Bezirks absolvierten im Vorjahr 1.123 Einsätze und leisteten dabei 14.846 Einsatzstunden. Insgesamt 7.213 Feuerwehrmitglieder waren daran beteiligt. Burgenlandweit gab es 2018 7.341 Einsätze mit 95.420 Einsatzstunden und 48.910 eingesetzten Feuerwehrmitgliedern.

Reidl verwies darauf, dass es im heurigen Jahr bereits einige schwere Brände im Burgenland mit insgesamt drei Todesopfern gegeben hat. Er appellierte daher an die Feuerwehren, Bewusstseinsbildung bei der Bevölkerung in den Ortschaften zu betreiben, dass Rauchmelder Leben retten. „Jährlich sterben 500 Menschen in Österreich an einer Rauchgasvergiftung, schon einige Atemzüge können tödlich sein und wenn man schläft, bemerkt man überhaupt nichts“, so Reidl.

Als Gastreferent konnte er den Geschäftsführer der Landessicherheitszentrale (LSZ), Christian Spuller, begrüßen. Er erläuterte, dass die LSZ nicht nur für die Entgegennahme von Notrufen und das Disponieren der Einsatzkräfte zuständig sei, sondern auch für Technik wie die Leitstellentechnik selbst, das Digitalfunknetz, die Sirenensteueranlagen oder Sturmwarnungsanlagen sowie für Projekte wie die Sicherheitspartner oder das „Feuerwehrhaus als Leuchtturm“ im Zuge dessen die Feuerwehrhäuser als Notfallzentren ausgestattet werden sollen. Außerdem berichtete er, dass die LSZ aktuell drei Standorte habe.

Möglicher LSZ-Standort im Technologiezentrum

„Wir haben derzeit zwei Ausfallsebenen, die nicht besonders gut funktionieren und wollen daraus eine machen, die gut funktioniert. Wunsch der LSZ ist, dass sich diese im Mittelburgenland befindet“, so Spuller. Als möglicher Standort sei das Technologiezentrum Neutal angedacht.

Zum Abschluss standen die Ernennung von vier neuen Kommandanten und sechs neuen Stellvertretern sowie Beförderungen, Ehrungen und weitere Ernennungen am Programm.