Dank Vorweihnachtszeit: Neuer Rekord für Krebsler-Münze. 2018 wurden Geschenkmünzen im Wert von 143.870 Euro eingekauft, davon allein 76.890 Euro im Dezember.

Von Michaela Grabner. Erstellt am 23. Januar 2019 (04:00)
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Positive Entwicklung. 2016 wurde mit dem Gesamtwert der eingekauften Krebsler-Münzen erstmals die 100.000 Euro-Grenze überschritten. Im Vorjahr lag dieser schon bei 143.870 Euro.
Stadtmarketing Oberpullendorf; Foto: Grabner Michaela; Grafik: Bischof

Krebsler-Münzen im Wert von 76.890 Euro wurden im Dezember vorigen Jahres eingekauft. „Das ist eigentlich Geld, das zum Weihnachtsgeschäft dazugehört und jetzt in die Mitgliedsbetriebe gelangt. Die Leute hätten sonst vielleicht anderswo eingekauft“, freut sich Stadtmarketing-Obfrau Mary Bauer über die positive Entwicklung der Oberpullendorfer Geschenkmünze.

2007 eingeführt

2007 wurde der Krebsler als Zahlungsmittel vom Stadtmarketing eingeführt. Seit damals ist die Beliebtheit der Krebsler-Münze stetig gewachsen (siehe Grafik). Mit eingekauften Krebsler-Münzen im Wert von 143.870 Euro gab es im Jahr 2018 einen neuen Rekordwert.

Mit ausschlaggebend für dieses tolle Ergebnis war aus Sicht von Bauer, dass 2018 viele Firmen Krebsler-Münzen als Weihnachtsgeschenk für ihre Mitarbeiter gekauft haben. „Die Apotheke macht dies schon seit der Einführung, die Gemeinde auch, heuer sind einige Ärzte dazugekommen“, weiß Bauer.

Im ganzen Bezirk beliebt

Aber nicht nur bei den Oberpullendorfern sind die Münzen beliebt, diese werden auch von Menschen aus dem gesamten Bezirk erstanden. Der Wert der eingekauften Münzbeträge ist laut Mary Bauer sehr unterschiedlich. Vor besonderen Anlässen wie Muttertag oder Weihnachten seien Beträge um die 50 Euro oder 100 Euro häufiger, während der übrigen Zeit im Jahr gibt es auch Leute, die nur um 10 oder 20 Euro Münzen kaufen. „Manche schenken zum Beispiel eine Blume statt einem ganzen Strauß und hängen eine Münze dazu“, schildert Bauer.

Einlösen kann man die Münzen aktuell in 69 Betrieben – vom Restaurant bis zum Elektrofachhandel, vom Modegeschäft bis zum Juwelier und vom Reisebüro bis zum Steuerberater. Auch Filialen großer Ketten wie Hartlauer, die Fussl Modestraße und Lidl akzeptieren die Krebsler-Münze als Zahlungsmittel.

„Die Firma Lidl haben wir durch die Münze als Stadtmarketing-Mitglied gewonnen. Die Kassierin hat mich angesprochen, was zu tun ist, um die Münze annehmen zu können, weil mehrere Kunden gefragt haben, ob sie mit der Münze zahlen können“, so Bauer. Und meint abschließend: „Die meisten Münzen werden bei Unternehmen eingelöst, wo man etwas kauft, das man sich sonst nicht gönnen würde.“