Geburtenstation: SPÖ weist ÖVP-Kritik zurück. Die etwaige Schließung der Geburtenstation im Krankenhaus Oberpullendorf sorgt weiter für Diskussionen. Die SPÖ Burgenland hat am Freitag Kritik der ÖVP zurückgewiesen und in einer Aussendung betont, dass "massiv in die Gesundheitsversorgung" investiert werde.

Von APA / BVZ.at. Erstellt am 29. Januar 2021 (13:40)
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Fakt sei, dass in Oberpullendorf auf Experten- und Mitarbeiterebene derzeit eine Evaluierung vorgenommen werde, die ohne Zeitdruck erfolgt, so Landesgeschäftsführer Roland Fürst. Er verwies weiters darauf, dass Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) eine Standortgarantie für fünf Krankenhäuser im Burgenland abgegeben habe: "Die ÖVP hat sich 2015 dafür ausgesprochen, die Spitäler in Kittsee, Oberpullendorf und Güssing ersatzlos zuzusperren. Ein Dementi gab es bis heute nicht."

Die KRAGES (Burgenländische Krankenanstalten Ges.m.b.H.) hatte am Donnerstag interne Gespräche über die Geburtenstation im Spital Oberpullendorf bestätigt und gleichzeitig betont, dass diese "nicht akut" seien. Die ÖVP reagierte auf diese Überlegungen empört und forderte eine Garantie für eine vollwertige Geburtenstation im Bezirksvorort.