Jutta Treibers Bilderbuch nun mehrsprachig erhältlich. Jutta Treibers Bilderbuch „Na ja“ ist nun in einer mehrsprachigen Ausgabe im Tyrolia-Verlag erschienen.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 20. März 2020 (03:22)
Erfolgreiches Buch. Zum 70er im Vorjahr bekam Jutta Treiber eine „Na ja“-Torte. Nun gibt es das Buch in einer mehrsprachigen Version.
zVg

2005 ist Jutta Treibers Bilderbuch „Na ja“ erstmals erschienen – damals im NP Verlag. Nun wurde die Geschichte vom Figurendoktor und dem Dreieck, das sich zu spitz, dem Kreis, der sich zu rund und dem Quadrat, das sich zu eckig fühlt, vom Tyrolia Verlag in einer mehrsprachigen Ausgabe neu aufgelegt.

„Der Verlag ist der Meinung, dass dieses Bilderbuch zeitlos ist und ein wichtiges Thema behandelt, nämlich Selbstakzeptanz, Integration aber auch Schönheitschirurgie“, erklärt Treiber auf Anfrage der BVZ. In einem Buch kann man die Geschichte nun auf Deutsch, Arabisch, Türkisch, Englisch und Kroatisch-Bosnisch-Serbisch-Montenegrinisch lesen. Zur Sprach-Auswahl führt Treiber aus: „Diese vier Sprachen sind die wichtigsten Sprachen für Kinder mit Migrationshintergrund.“

„Der Verlag ist der Meinung, dass dieses Bilderbuch zeitlos ist und ein wichtiges Thema behandelt, nämlich Selbstakzeptanz, Integration aber auch Schönheitschirurgie“

Neue Bücher sind momentan nicht in Arbeit. „Ich habe etliche sehr sehr anstrengende Jahre hinter mir, sowohl literarisch als auch persönlich, daher mache ich jetzt einmal eine längere Schreibpause“, meint Treiber. „Es geistern einige (sehr vage) literarische Projekte in meinem Kopf herum, aber ich werde sie noch ein wenig ‚geistern‘ lassen.“

Jutta Treibers Bilderbuch „Na ja“ ist sowohl ein absurd-witziges Spiel mit geometrischen Formen und ihren Bezeichnungen, als auch ein ganz klarer Hinweis dahingehend, über (scheinbare) Ideale und ihre Vorgaben, über Mainstream und (Chancen-)Gleichheit, über die Probleme und Besonderheiten von Individualität nachzudenken. Alles Themen, die unter anderem auch bei der Frage einer (nachhaltigen) Integration, bei einem Zusammenleben verschiedener Kulturen von ganz grundlegender Bedeutung sind. Wo wird Anpassung verlangt, wo ist sie auch notwendig, und wo darf Individualität bestehen bleiben? Wo wird „beschnitten“ und „eingepasst“, und wo ist „Einpassung“ wichtig, damit Gemeinschaft funktioniert?

Buchvorstellung auf www.tyroliaverlag.at