Millionen werden für Bildung investiert. Bürgermeister Rudolf Geißler – im Bild mit Nora und Jan – freut sich, dass die Generalsanierung der Neuen Mittelschule samt Musikschule im kommenden Jahr starten kann.

Erstellt am 30. August 2018 (05:27)
Grabner

Über 7 Millionen Euro werden dafür investiert. Im Zuge der Generalsanierung werden unter anderem Räumlichkeiten für die Tagesbetreuung geschaffen und der mittlere Gebäudetrakt, der aktuell von der Musikschule genutzt wird, komplett abgerissen und ein neuer Trakt errichtet, der in späteren Jahren bei Bedarf aufgestockt werden könnte. Eine Klasse der Sonderschule, die derzeit in einem Container untergebracht ist, wird auch eingeplant.

Die Heizung wird von Öl auf Gas umgestellt. „Es wurden auch ökologischere Lösungen angedacht, diese sind in einem Altbau aber nur schwer umsetzbar. Es wird noch geprüft, ob die Dachkonstruktion den Aufbau einer Photovoltaikanlage zulässt“, so Geißler.   

Mitte bis Ende September findet die Bauverhandlung für eines der finanzintensivsten Bauprojekte statt, die seitens der Stadtgemeinde bislang umgesetzt wurden: Die Generalsanierung der Neuen Mittelschule und der Musikschule. Auf rund 7,1 Millionen Euro werden die Gesamtkosten geschätzt. „Durch Förderungen und eine teilweise Vorsteuerabzugsberechtigung wird sich die Belastung für die Gemeinde wesentlich verringern“, führt Bürgermeister Rudolf Geißler aus.

In den nächsten Monaten sollen die notwendigen behördlichen Verfahren über die Bühne gehen, so dass mit der Ausschreibung der einzelnen Gewerke gegen Jahresende gestartet werden kann. Der Gemeinderat soll indes in den kommenden zwei Sitzungen Beschlüsse über die notwendige Kreditaufnahme sowie über die Vergabe der örtlichen Bauaufsicht und die Bestellung eines Projektkoordinators fassen. „Tatsächlicher Baustart wird im Mai/Juni 2019 sein, wobei ein voller ordentlicher Schulbetrieb im Dezember 2020 wieder hergestellt sein soll, die Außenanlage und Fassade werden dann bis Mitte 2021 fertig sein“, so Geißler.

„Während der knapp zweijährigen Bauphase gibt es als Ausweichmöglichkeit teilweise eine Containerlösung. Außerdem wird in dieser Zeit ein gewisses Organisationsgeschick erforderlich sein. Eine komplette Auslagerung in Container hätte den Vorteil, dass die Sanierung in einem Jahr durchgeführt werden könnte, ist aber einfach zu teuer.“