Neuer Verein unterstützt behinderte Kinder. Am Freitag (24. November) werden Technologien zur Verbesserung der Kommunikationsmöglichkeiten vorgestellt.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 23. November 2017 (05:00)
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Freuen sich über jede Unterstützung: Direktorin und Vereinsobfrau Christina Schlaffer, die Lehrerinnen wie Maria Liebmann und Elisabeth Bader sowie die Kinder, darunter Niklas, David, Vanessa, Thomas, Jana, Matteo, Alex, Thomas, Larissa, Niklas und Anna-Lena.
Grabner

Experten zu Beratungen und Vorträge einzuladen, Elterncafes und Treffen für die Eltern, deren Kinder in Integration sind, zu deren Vernetzung zu organisieren sowie Therapiematerialien für die Sonderschule/das Zentrum für Inklusiv- und Sonderpädagogik anzukaufen bzw. private Ankäufe finanziell zu unterstützen sind die Hauptaufgaben, die sich der neu gegründete Verein zur Unterstützung behinderter Kinder im Bezirk Oberpullendorf vorgenommen hat.

Unterstützung für Kinder im ganzen Bezirk

„Immer wieder wollten Leute für unsere Schule spenden, aber die Schule darf nichts annehmen“, erklärt Sonderschul-Direktorin Christina Schlaffer, gleichzeitig Obfrau des neuen Vereins, wie die Idee zu dessen Gründung entstanden ist. Eltern, Lehrer und Direktion haben diesen dann gemeinsam aus der Taufe gehoben. So sind neben Christina Schlaffer Beate Heinrich als Stellvertreterin, Tanja Pipal-Kainz als Schriftführerin, Andrea Bacher als Schriftführerin-Stellvertreterin, Sonja Pinter als Kassierin und Beate Binder als Kassierin-Stellvertreterin im Vorstand vertreten.

„Mir ist es ein Anliegen, dass der Verein im ganzen Bezirk präsent ist. Wenn ein Kind in einer anderen Volksschule in Integration ist und Hilfe braucht, soll es genauso Unterstützung bekommen“, betont Obfrau Schlaffer. Ihre Vision wäre, dass im an ihre Schule angeschlossenen Zentrum für Inklusiv- und Sonderpädagogik ein Pool an Therapiematerial vorhanden ist, der den als Integrationslehrern in den Schulen des Bezirks tätigen Pädagogen zur Verfügung steht – ähnlich dem Entlehnsystem in einer Bücherei.

„Therapiematerialen sind aber irrsinnig teuer“, so Schlaffer. Deren Ankauf sowie eine mögliche finanzielle Hilfe bei privaten Ankäufen werde davon abhängen, wie viele Spenden man im Laufe der Zeit lukrieren könne.

Info zu „Unterstützter Kommunikation“

Am kommenden Freitag, dem 24. November, findet in jedem Fall eine Kick Off-Veranstaltung im Zuge der Vereinsgründung statt. Die Beratungsstelle LIFEtool wird über „Assistierende Technologien & Unterstützte Kommunikation – Entwicklung von Software und alternativen Eingabehilfen“ informieren. Es geht um die Verbesserung der Kommunikationsmöglichkeiten für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und ältere Menschen. Beginn ist um 15 Uhr im Festsaal der Volksschule/Sonderschule. Im Anschluss laden Vereinsvorstand und Schulleitung bei einem Umtrunk zum Austausch ein.