Projekt Feminina: Gesundheit im Fokus. Frauenberatungsstelle ist nun auch zur Anlaufstelle für Frauen- und Mädchengesundheit ausgebaut worden.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 06. Oktober 2018 (05:00)
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Präsentierten das Gesundheitsprogramm. Regionalverantwortliche Nina Piniel, Martina Möbius, Claudia Böhm (Apotheke zum Mohren) und Doris Horvath.
Grabner

Die Erklärung von Befunden, die man vor Aufregung nicht richtig verstanden oder bei denen man sich nicht nachfragen getraut hat, oder die Vorbereitung von Arztgesprächen: Das sind zwei Bereiche, die im Rahmen der neuen medizinischen Beratung in der Frauenberatungsstelle geleistet werden können.

Mit finanzieller Unterstützung des Frauen- und Sozialreferats des Landes wurden unter dem Titel „FemiNina“ alle Frauenberatungsstellen als Anlaufstellen für Frauen- und Mädchengesundheit ausgebaut. So hat man mit Allgemeinmedizinerin Ulrike Grabner Zuwachs im Team bekommen. Sie wird die medizinischen Beratungen durchführen – die nächsten am 23. Oktober und 6. Dezember (jeweils von 12.30 bis 14 Uhr).

„Viele Krankheiten verlaufen bei Frauen anders als bei Männern, auch Medikamente wirken bei Frauen anders“ führt Regionalverantwortliche Nina Piniel aus. Sie hat ein „gesundes“ Programm für die Frauen im Bezirk zusammengestellt.

CD-Präsentation am 3. Oktober

Los geht es am 3. Oktober mit einer CD-Präsentation von Psychotherapeutin Ingrid Pesendorfer „Bewegen und entspannen“. Sie hat eine CD mit der Anleitung ihres Programms besprochen, das sie mit Patientinnen macht. Ab 11. Oktober gibt es fünf Impulstreffen für ganzheitliche Gesundheit mit Shiatsupraktikerin Martina Möbius, wobei jeder Abend unter einem der Elemente steht. Unter dem Motto „Mir treu sein!“ gibt es dann einen Schulworkshop an der Zweijährigen Wirtschaftsfachschule Marianum, bei dem die Schüler lernen, Respekt für die eigene Individualität zu entwickeln.

Ein Vortrag über das weibliche Hormonsystem am 17. Oktober beim Kooperationspartner Apotheke zum Mohren und einer mit Ärztekammerpräsident Michael Lang zum Thema „Hat Krankheit ein Geschlecht?“ am 29. November runden das Herbstprofgramm ab. „Alle Angebote können durch die Projektförderung kostenlos sein“, freut sich Frauenberatungsstelle-Geschäftsführerin Doris Horvath.