Spital: Maßnahmen für gesunde Mitarbeiter

Erstellt am 06. Dezember 2017 | 05:03
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Präsentierten das Projekt: Kaufmännischer Direktor Manfred Degendorfer, Projektleiterin Katharina Hauer, Landesrat Norbert Darabos und Erwin Gollner (FH Burgenland).
Foto: Grabner
Krankenhaus Oberpullendorf nimmt als eines von fünf Unternehmen an „Gesunde Mitarbeiter – Gesunder Betrieb“ teil.
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Psychosoziale Belastungen stellen laut Experten eine der häufigsten Ursachen für Berufsunfähigkeit, Krankenstände und Frühpensionierung dar. Deshalb hat das Forschungsprojekt „Gesunde Mitarbeiter – Gesunder Betrieb“ der Forschung Burgenland und der Fachhochschule Burgenland seinen Fokus auf die psychosoziale Gesundheit von Mitarbeitern und Führungskräften gelegt.

Dieses wurde im Mai 2016 in fünf burgenländischen Unternehmen, darunter das Krankenhaus Oberpullendorf, gestartet und läuft bis April 2019. Aktuell befindet man sich nach Erhebung der Bedürfnisse der Mitarbeiter in der Umsetzung betrieblicher Gesundheitsförderung.

Von Seminaren bis zur Stresstestmessung

So wurde ein betriebsübergreifendes Seminarangebot geschaffen und es wurden bereits und werden noch Stresstestmessungen angeboten. Außerdem wurden Videos gedreht, die Möglichkeiten zu einer regenerativen Pausengestaltung zeigen und ein online Wissensquiz zum Thema Gesundheit entwickelt, bei dem man alleine oder gegen Kollegen spielen kann.

„Interdisziplinäre Zusammenarbeit, Nacht- und Wochenenddienste, körperlich und psychisch anspruchsvolle Tätigkeiten im Umgang mit kranken Menschen belasten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unterschiedlichster Form. Um auch in Zukunft erfolgreich unsere Leistungen für unsere Patienten erbringen zu können, brauchen wir gesunde, leistungsfähige und zufriedene Mitarbeiter“, erklärt Manfred Degendorfer, Kaufmännischer Direktor im Krankenhaus, wieso man dort Gesundheitsförderung auch als Teil einer modernen Unternehmensstrategie sieht.

Die KRAGES unterstützt ihre Mitarbeiter daher mit zahlreichen Weiterbildungsangeboten in den Bereichen Bewegung, Raucherentwöhnung, Burnout-Prävention und mehr. „Beschäftigte und Unternehmer haben ein gemeinsames Interesse, die einen möchten gesund bleiben und sich wohlfühlen, die anderen mit gesunden und damit leistungsfähigen Mitarbeitern im Wettbewerb stehen“, so Landesrat Norbert Darabos. „Dies schafft eine Situation, bei er sich beide Seiten als Gewinner fühlen dürfen. Betriebliche Gesundheitsförderung ist damit auch eine Investition in die Zukunft.“

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