Oberpullendorf

Erstellt am 13. März 2019, 04:00

von BVZ Redaktion

Stadtfeuerwehr alle drei Tage im Einsatz. Jahreshauptdienstbesprechung und Inspizierung wurden abgehalten. Zwei große Investitionen stehen an.

Durchschnittlich jeden dritten Tag müssen die Kameraden der Stadtfeuerwehr Oberpullendorf zu einem Einsatz ausrücken. Wie Stadtfeuerwehrkommandant Roman Ribarics berichtete, musste man im Jahr 2018 119 Einsätze absolvieren, davon 95 technische Einsätze, 21 Brandeinsätze und drei Gefahrenguteinsätze.

Dabei standen insgesamt 865 Personen 1.059 Stunden im Einsatz. Mit Schulungen. Sitzungen, Übungen, Leistungsbewerben, Veranstaltungen und anderen Tätigkeiten für die Feuerwehr wurden sogar 22.782 Stunden Freizeit von 2.935 Teilnehmern in die Feuerwehr investiert. „Da fehlen noch etliche Stunden, wo Leute ins Feuerwehrhaus kommen und etwas reparieren, etc.“, meinte Kommandant Roman Ribarics.

Vier Trupps haben erfolgreich an der Atemschutzleistungsprüfung teilgenommen, einer in Gold, zwei in Silber und einer in Bronze sowie neun Teilnehmer beim Funkleistungsabzeichen, davon drei in Silber und sechs in Bronze. Seit Kurzem hat man mit Roland Trachta außerdem auch den neuen Abschnittsfunkwart in den Reihen der Stadtfeuerwehr.

In seinem Ausblick gab Kommandant Ribarics bekannt, dass die Stadtfeuerwehr Oberpullendorf 2020 nicht nur ihr 130-jähriges Bestehen feiern, sondern auch den 65. Landesfeuerwehrleistungsbewerb der Aktiven austragen wird. Für die Jahre 2020/21 stehen außerdem große Investitionen in der Wehr an, da sowohl ein neues Rüstlöschfahrzeug als auch eine neue Drehleiter benötigt werden.

Die Kosten für beide Fahrzeuge bezifferte Bürgermeister Rudolf Geißler auf rund eine Million Euro, wobei das Rüstlöschfahrzeug mit 50 Prozent, die Drehleiter sogar zu 80 Prozent gefördert wird. Geißler berichtete, dass schon voraussichtlich in der nächsten Gemeinderatssitzung im März ein Grundsatzbeschluss für die Anschaffung des Rüstlöschfahrzeugs fallen könnte. Auch Vizebürgermeisterin Elisabeth Trummer sicherte ihre volle Unterstützung für die notwendigen Investitionen zu.

Im Anschluss an die Jahreshauptdienstbesprechung fand die Inspizierung statt. Übungsannahme war ein Brand in der Werkstatt des Umweltdiensts, verursacht durch Brandstiftung von drei Jugendlichen. Diese mussten von den Atemschutzträgern der Feuerwehr gerettet werden.