Neuer Orden für Stadt offiziell begrüßt. Der neue Stadtpfarrer Pater Maria Pushpam erhielt sein Ernennungsdekret. 2017 sollen zwei weitere Patres kommen.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 21. Oktober 2016 (10:56)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
440_0008_6729070_opu42m_opu_pfarrer.jpg
Dekret überreicht: Bischofsvikar Lorenz Voith führte den neuen Stadtpfarrer Maria Pushpam Pannir Selvam und Stefan Renner offiziell in ihre neuen Aufgaben ein.
BVZ, Grabner

Nach dem Rückzug der Redemptoristen der Warschauer Provinz aus dem Kloster Oberpullendorf – die BVZ berichtete – haben die Stadtpfarre Oberpullendorf sowie die Pfarren Mitterpullendorf und Stoob mit 1. September einen neuen Pfarrmoderator bekommen. Bei der Messe am Sonntag erfolgte nun die offizielle Begrüßung und Amtseinsetzung von Pater Maria Pushpam Pannir Selvam. Bischofsvikar Lorenz Voith überreichte ihm das von Bischof Ägidius Zsifkovics unterzeichnete Dekret.

„Unsere Gemeinde wäre unvollständig ohne Sie“

Pater Maria Pushpam stammt aus Indien und war zuletzt zehn Jahre als Priester in Bayern tätig. Er gehört dem Orden des Heiligen Franz von Sales an. „In Oberpullendorf soll ein geistliches Zentrum entstehen und bestehen, das nicht nur den normalen Betrieb einer Pfarre leistet, sondern auch etwas anderes macht“, verwies Voith darauf, dass im kommenden Jahr zwei weitere Patres des Ordens nach Oberpullendorf kommen sollen. Inzwischen wurde Pfarrer Stefan Renner aus Hochstraß, der auch geistlicher Assistent im Bildungszentrum Haus St. Stephan ist, für ein Jahr mit der geistlichen Mithilfe in den Pfarren betraut.

Die Gottesdienste in ungarischer Sprache wird künftig Johann Ghinari, Pfarrmoderator von Steinberg-Dörfl, Oberloisdorf, Mannersdorf und Rattersdorf halten. Auch seitens der politischen Gemeinde wurde Pater Maria Pushpam willkommen geheißen.

„Unsere Gemeinde wäre unvollständig ohne Sie, Sie gehören einfach dazu“, meinte Bürgermeister Rudolf Geißler. „Und ich glaube, Sie sind schon gut angekommen. Beim Franziskuskirtag hat mir eine ältere Frau gesagt: ‚Ich höre schon schlecht. Aber der neue Pfarrer spricht laut und deutlich, gut Deutsch und predigt nicht lange.‘ Da meinte eine andere Dame: ‚Und fesch is er a.‘“