Unbekannte wüteten im Osterland. XXL-Ostereier wurden aus Verankerung gerissen, ein 70 Zentimeter großes Ei ist verschwunden.

Von Michaela Grabner. Erstellt am 13. April 2019 (10:31)
Michi Grabner
Im Vorjahr war „Osterhasenvater“ Felix Opfer von Vandalenakten, heuer hatte man es auf die XXL-Ostereier abgesehen.

Tagelang haben Stadtmarketing-Obfrau Mary Bauer und ihre fleißigen Helfer Rollrasen verlegt,  Blumen gepflanzt und den Hauptplatz mit österlichen Dekorationen geschmückt, damit rechtzeitig zu Beginn der Osterferien am Freitag das Osterland Vorfreude auf das Fest verströmte.

Nur wenige Stunden später, Samstag Morgen, musste einmal mehr die Polizei ins Osterland ausrücken, weil dort unbekannte Vandalen ihre Spuren hinterlassen hatten. Vier der sechs 1,60 Meter großen XXL-Ostereier, die heuer von Künstler Art-Uro neu bemalt wurden, waren aus ihrer Verankerung gerissen und umgeschmissen worden.

"Die großen Eier wurden dabei nicht beschädigt"

„Weil sich in den vergangenen Jahren einige offenbar einen Spaß daraus gemacht haben, die Ostereier hin- und herzutragen, haben wir sie mittlerweile mit Schrauben im Boden verankert“, so Stadtmarketing-Obfrau Mary Bauer, „die großen Eier wurden Gott sei Dank dabei nicht beschädigt, dafür ist ein kleineres, ca. 70 Zentimeter großes Ei gänzlich verschwunden.“

Bei der Polizei wurde eine Anzeige gegen Unbekannt eingebracht. Der Vorfall war nicht der erste Vandalenakt im Osterland. Dem „Vater“ der XXL- Osterhasen-Familie  war erst im Vorjahr das Bein gebrochen worden, das mittlerweile dank Künstler Art-Uro wieder „geheilt“ ist. Vor vier Jahren war „Hasenjunge“ Klausi von Vandalen sogar bis zur Discobushaltestelle  bei der  Postbusgarage verschleppt und zerstört worden.