Von der Feuerwehrjugend zum Kommandant. Seit 1973 gibt es die Feuerwehrjugend Oberpullendorf. Auch Stadtkommandant Gerald Schmidt hat dort seinen Feuerwehrdienst begonnen.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 18. November 2016 (12:00)
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Im Jugendraum des Feuerwehrhauses: Jan Karolyi, Kevin Galos, Nora Trachta, Lara-Sophie Hofbauer, Jenny Böhm, Christian Rendl, Alex Schmidt, Markus Schmidt, Lena Karolyi, Leonie Welleditsch, Lana Trachta und Sascha Hirschenberger haben Spaß bei den gemeinsamen Stunden mit Isabella Juris, Joschi Patek und Olaf Lindemann. Nicht am Bild Raffael Perl.
Grabner

Sechs Mädchen und sieben Buben zählt die Feuerwehrjugend der Stadtfeuerwehr Oberpullendorf derzeit. Die Betreuer Isabella Juris und Olaf Lindemann sowie Jugendleiter Joschi Patek organisieren die wöchentlichen Treffen.

Bereits zwei Mal bei Bundesbewerben

Fleißige Helfer: Die Jugendlichen – im Bild Leonie Welleditsch, Lena Karolyi und Lana Trachta – unterstützen die Aktiven auch bei Veranstaltungen wie dem Gulaschessen.
Grabner

In den letzten drei Monaten vor Bewerben trifft sich die Jugend sogar zwei Mal pro Woche, um für die Teilnahme an den verschiedenen Wettkämpfen auf Bezirks- und Landesebene sowie den Wissenstest der Feuerwehrjugend bestens gerüstet zu sein.

„Stolz sind wir darauf, dass wir schon zwei Mal bei den Bundesausscheidungen teilgenommen haben“, berichtet Jugendleiter Joschi Patek. Dies war in den Jahren 1978 und 1981. „Vor allem sind wir aber stolz darauf, dass der jetzige Kommandant und einige Mitglieder des Kommandos aus der Feuerwehrjugend stammen.“

„Praktisches für das Leben lernen“

Die Jugendlichen lernen bei der Feuerwehrjugend aber nicht nur alles, was mit der Feuerwehr zu tun hat, sondern auch fürs Leben zum Beispiel im Rahmen von Erste Hilfe-Kursen. „Ich glaube, dass Jugendarbeit überall wichtig ist“, meint Joschi Patek.

„Ich sehe den Unterschied zwischen der Jugendfeuerwehr und anderen ‚Freizeitangeboten‘, die Jugendliche ansprechen, darin, dass man bei der Feuerwehr viel Praktisches erlernen kann, was man im Laufe des Lebens öfters brauchen wird – und das kostenlos.“

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