Treiber-Geschichten bei „2 Minuten 2 Millionen“. Jungunternehmer ließ Oberpullendorfer Autorin Hörbuchgeschichten für seine Erfindung „Schnabli“ schreiben.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 22. Februar 2018 (05:00)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Betrat für sie schriftstellerisches Neuland: Zu Jutta Treibers bisherigen Werken kamen nun Hörbuchgeschichten für ein Industrieprodukt.
BVZ

Auf der Suche nach Linderung für trockenen Husten und von nächtlichen Hustenattacken für seine Tochter Amelie hatte Philipp Tirmann eine Idee. Und aus dieser entstand ein erster Schnabli und aus dem Schnabli seine Hörbuchgeschichten, die wiederum aus der Feder der Oberpullendorfer Autorin Jutta Treiber stammen.

Diese wird auch als Zuschauerin bei der Puls 4 Start Up-Show „2 Minuten 2 Millionen“ dabei sein, die am 27. Feber um 20.15 Uhr ausgestrahlt wird, wenn Philipp Tirmann seinen Schnabli präsentiert und so wie andere Jungunternehmer um Investments für sein Start-Up kämpfen wird. „Zusammen mit meiner Tochter entstand die Idee des Schnabli: Eine Inhalierhilfe für die klassische Dampfinhalation in Kombination mit spannenden 6-minütigen Hörbuchgeschichten. Warum? Weil Kinder schon unter der Erkältung leiden, somit soll die Genesung möglichst unterhaltsam sein“, erklärt Tirmann auf seiner Homepage www.schnabli.com.

Der Schnabli erinnert in seiner Form an einen Entenschnabel, der vor den Mund des Kindes gehalten wird und erspart so ein Tuch über den Kopf bzw. sorgt für einem sicheren Abstand zum Wassertopf.

Hörgeschichten, um Inhalieren zu „versüßen“

Jede der von Jutta Treiber verfassten Hörbuchgeschichten über „Die Abenteuer des Schnabli“ entspricht der notwendigen Zeit des „Schnabilierens“. „Mit den Hörbuchgeschichten der wundervollen Autorin Jutta Treiber hat Schnabli eine Identität bekommen, die den Kindern die Möglichkeit gibt, den Schnabli als magisches Werkzeug kennenzulernen und sich mit den Hauptdarstellern der Geschichten zu verbünden. Und weil Kinder dadurch lernen zu verstehen, warum es gut ist, Dampf einzuatmen. Und sie eben nicht gegen das Inhalieren rebellieren, wenn sie zum Krank-Sein auch noch die Mühseligkeit des Dampf-Einatmens über sich ergehen lassen müssen“, heißt es auf der Schnabli-Homepage.

Wenn man den Schnabli kauft, erhält man einen Code, mit dem man die ersten fünf Geschichten von Jutta Treiber herunterladen kann. Die Folgegeschichten muss man dann extra dazu kaufen. „Es ist geplant, dass laufend neue Geschichten folgen sollen“, schildert Jutta Treiber.

Sie bekam im Juni 2017 von Philipp Tirmann einen Anruf. „Er hat mir von seiner Erfindung erzählt und mich gefragt, ob ich dafür Hörbuchgeschichten schreiben will. Wir kannten einander bis dato nicht, er hat mich ‚aus dem Internet gefischt‘“, schmunzelt Treiber. „Nach einer kurzen Überlegungsphase, ob ich mich auf dieses Projekt einlassen soll, habe ich zugesagt. Und bin froh darüber, weil die Sache bisher sehr spannend war. Erstens war es Neuland für mich – ich habe noch nie Geschichten für ein „Industrieprodukt“ geschrieben – und zweitens war es interessant zu sehen, wie sich ein Produkt entwickelt. Und die TV-Aufzeichnung für die Sendung ‚2 Minuten 2 Millionen‘ zu erleben, war auch eine ganz spezielle Erfahrung.“ Bislang hat Treiber zehn Schnabli-Hörbuchgeschichten geschrieben.

„Hab‘ versucht, Schnabli zum Leben zu erwecken“

„Ich habe versucht, den Schnabli zum Leben zu erwecken. Der Schnabli ist ein Ding, aber gleichzeitig auch ein Lebewesen, fast wie ein Spielgefährte oder Kuscheltier, aber doch nicht ganz. Die Geschichten begleiten Schnabli auf seiner Reise aus dem 3D-Drucker in die Drogerie, dann lernt er die Familie kennen, die ihn gekauft hat und erlebt allerlei Abenteuer mit den Familienmitgliedern. “