„Elephant to India“ ist für Filmpreis nominiert. In der Kategorie Dokumentarfilm geht in diesem Jahr auch die Reise auf Vespas ins Rennen.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 28. März 2021 (04:23)
Ankunft in Jaipur. Der Film über die Reise von Wolfgang Pröhl, Claudia Supper und Wolfgang Rapf (nicht am Bild) ist für den Österreichischen Filmpreis nominiert.
zVg, zVg

Ein halbes Jahr lang waren Claudia Supper aus Oberrabnitz sowie Wolfgang Pröhl und Christian Rapf mit ihren Vespas unterwegs – es ging nach Goa in Indien. Mit im Gepäck war auch der einen Meter lange und einen Meter hohe himmelblaue Elefant „Ferdinand“, der dem Unternehmen den Namen gegeben hat. Und mit der Kamera hielten sie die Reise fest – entstanden ist ein Film, der nun in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“ beim Österreichischen Filmpreis nominiert wurde.

„Es war natürlich eine Überraschung, hier unter den Top-Dokus Österreichs aufzuscheinen“, erzählt Wolfgang Pröhl. Erfahren haben die Abenteurer und Filmemacher von der Nominierung per Anruf von der Akademie des Österreichischen Films. „Diese hat zirka 600 Mitglieder – und die sind auch gleichzeitig die Jury und wählen die Preisträger aus. Außer uns sind noch elf weitere Filme nominiert, darunter ‚Die Dohnal‘, ‚Brot‘ und ‚Davos‘. Es gibt drei Kategorien: Spielfilm, Kurzfilm und Dokumentarfilm“, so Pröhl weiter.

Die Entscheidung über den Gewinner wird im Mai fallen. Große Gewinnchancen rechnet man sich nicht aus. „Denn unsere Doku ist ja eine Low-low-Budget-Produktion ohne Backup von offizieller Seite. Wir vertreten zudem keinerlei politische Botschaft, haben keine Lobby und somit auch keinerlei Einfluss.“ Ob es corona-bedingt eine Preisverleihung geben wird, kann man derzeit noch nicht sagen.

Für Mai 2022 planen Pröhl und Supper jedenfalls eine neue Reise: diese soll ein Jahr mit einer Ente (Citroen 2CV) rund um Asien führen (die BVZ berichtete bereits).