Nach fünf Wochen endlich zuhause in Rattersdorf. Nach Neuseeland-Urlaub sind ein Rattersdorfer und seine Freundin endlich wieder in Österreich gelandet.

Von Isabella Kuzmits. Erstellt am 17. April 2020 (03:25)
Am Rückholflug. Johannes Schütz und Xenia Formanek am Weg in die Heimat.
zVg

Am 8. März sind Johannes Schütz aus Liebing und seine Freundin Xenia Formanek in Neuseeland gelandet – am 9. April konnten sie nach mehreren stornierten Flügen endlich die Heimreise antreten. Eigentlich wollten die beiden eine dreiwöchige Campervan- Tour machen und am 28. März zurückfliegen Da sich die Lage rund um das Coronavirus aber zuspitzte, versuchte man einen früheren Rückflug am 24. März nach Europa zu bekommen, der kurzfristig storniert wurde.

„Nach fünf Wochen in Neuseeland haben wir die Information erhalten, dass die österreichische Regierung einen Rückholflug aus Neuseeland durchführt. Am 9. April konnten wir, nach mehreren stornierten Flügen, die langersehnte Heimreise mit der Austrian Airlines antreten und waren somit bei dem am weitest entfernten Flug in der Geschichte der AUA dabei“, so Schütz.

Der Ablauf sei reibungslos gewesen. „Nach einigen kleinen organisatorischen Schwierigkeiten beim Boarden konnten wir unseren 24 Stunden-Flug über Kuala Lumpur nach Wien antreten. Dieser Flug war selbstverständlich nicht kostenlos, denn pro Person ist ein Selbstbehalt von 1.200 Euro zu zahlen. Während des Fluges mussten wir die ganze Zeit einen Mund-Nasen-Schutz tragen und zur Sicherheit des Bordpersonals, welches sich freiwillig für diesen Flug meldete, gab es ein eingeschränktes Bordservice – Wasser wurde ausgeteilt und es gab 2 Mal Jausenpakete.“

Die Tage vor dem Heimflug haben die beiden großteils in den vier Wänden ihrer Airbnb-Unterkunft verbracht. „Auch in Neuseeland ist es erlaubt Lebensmittel einzukaufen und Spaziergänge zu unternehmen, wodurch wir noch etwas Zeit in Aucklands wunderschönen Parks und Grünflächen verbringen konnten. Die Angst, dass wieder etwas dazwischen kommen könnte, wurde uns erst im Flugzeug, als wir schon in der Luft und Richtung Australien unterwegs waren, genommen.“ Aktuell befinden sich die Heimkehrer in einer 14-tägigen Quarantäne.