SPÖ und Liste für Ritzing gehen in Stichwahl

Erstellt am 04. Oktober 2022 | 17:11
Lesezeit: 3 Min
Jochen Müllner und Andreas Guzmits
SPÖ Ritzing. Spitzenkandidat ist Jochen Müllner (links). Liste für Ritzing (LFR). Andreas Guzmits ist Spitzenkandidat (rechts).
Foto: zVg/BVZ
Bei der Wahl am Sonntag war die SPÖ vorne, die ÖVP verlor zwei Mandate. Bei einer Stichwahl zwischen SPÖ und LFR entscheidet sich, wer Bürgermeister wird.
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In Ritzing kommt es zu einer Stichwahl ums Bürgermeisteramt zwischen SPÖ und der Liste für Ritzing (LFR). Die SPÖ stellte sich mit dem bisherigen Vizebürgermeister Jochen Müllner als Spitzenkandidaten der Wahl. Spitzenkandidat der LFR war Andreas Guzmits. Sowohl die SPÖ als auch die Liste für Ritzing gewannen jeweils ein Mandat hinzu: Die SPÖ kommt somit auf 7 Mandate im Gemeinderat, die LFR auf 5 Mandate.

Spitzenkandidat der ÖVP war der bisherige Bürgermeister Ernst Horvath. Die ÖVP verlor jedoch an Stimmen und damit einhergehend auch 2 Mandate im Gemeinderat. „Die Ritzingerinnen und Ritzinger haben entschieden“, so Ernst Horvath. „Wir haben in den vergangenen fünf Jahren viel geschafft und werden auch in Zukunft versuchen, an unseren Projekten weiterzuarbeiten, uns konstruktiv in der Gemeinde einzubringen und unsere Stärken weiter zu nutzen.“

Freude, Überraschung und „noch viel Arbeit zu tun“

Die SPÖ erzielte am 2. Oktober mit jeweils 46 Prozent für den Gemeinderat und das Bürgermeisteramt das höchste Ergebnis in Ritzing. Spitzenkandidat und Kandidat für die Bürgermeisterwahl war der bisherige Vizebürgermeister Jochen Müllner. „Das Ergebnis freut uns natürlich sehr. Dennoch werden wir bei der kommenden Stichwahl alles in die Waagschale werfen, damit uns die Ritzingerinnen und Ritzinger ihr Vetrauen schenken und wir die Wahl zum Bürgermeister für uns entscheiden“, so Müllner. „Es liegt noch viel Arbeit vor uns, noch ist nichts gewonnen.“

Auch die Liste für Ritzing (LFR) zeigt sich erfreut und auch überrascht über das bisherige Ergebnis, ist sich aber bewusst, dass die Wahl noch nicht entschieden ist. „Wir haben unsere Ziele erreicht und ein fünftes Mandat hinzugewonnen. Es geht auch nicht nur darum, Wahlen zu gewinnen, sondern auch Projekte umzusetzen und für die Menschen zu arbeiten“, sagt Parteivorsitzender und Spitzenkandidat Andreas Guzmits.

„Nichts ist unmöglich, im Endeffekt entscheiden aber die Wählerinnen und Wähler wer Bürgermeister wird.“ Die Liste für Ritzing erzielte 31,1 Prozent der Stimmen für den Gemeinderat und 28,5 Prozent für den Bürgermeisterkandidaten. Am 23. Oktober werden die Wählerinnen und Wähler in Ritzing damit erneut an die Wahlurne gebeten, um die Stichwahl zu entscheiden.

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