10,2 Millionen für Mittelschule Oberpullendorf. Am Montag erfolgte der Spatenstich für die Sanierung der Mittelschule samt Musikschule.

Von Michaela Grabner. Erstellt am 05. August 2021 (02:53)
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Mittel- und Musikschule im Frühjahr 2023. So sollen die Bildungseinrichtungen nach der Sanierung aussehen.
MAGK ARCHITEKTEN/GOYA

„Entweder finden wir einen Weg oder wir bauen einen“, bemühte Bürgermeister Rudolf Geißler beim Spatenstich für die Sanierung der Mittelschule und Zentralmusikschule ein Zitat des antiken Feldherrns Hannibal. „Wir haben viele Wege gesucht und bauen müssen, dass wir hier heute diesen Spatenstich machen können.“ Bereits 2007, als Geißler Bürgermeister wurde, hatte er die Vision von drei Projekten, der Sanierung der Volksschule, der Hauptschule und ein neues Feuerwehrhaus. „Es war in dieser Reihenfolge geplant. Bei der Volksschule ist das gelungen, dann ist das Feuerwehrhaus dazwischengekommen und dann begann die fast unendliche Geschichte der Sanierung der Mittel- und Musikschule“, meinte Geißler nicht zuletzt in Hinblick auf die Budgetkonsolidierung und stetige Optimierung der Planungen, damit das Projekt auch finanziell umsetzbar wurde. Insgesamt werden rund 10,2 Millionen Euro investiert, wobei nach teilweiser Rückerstattung des Vorsteuerabzugs und abzüglich der Förderungen der Gemeinde Kosten von 7,8 Millionen Euro bleiben. Weitere Förderungen werden noch verhandelt werden.

Bis Sommer 2022 soll ein neuer Verbindungstrakt zwischen Volks- und Mittelschule entstehen, der für die schulische Tagesbetreuung genutzt wird. An diesen Trakt anschließend wird auf der Seite der Mittelschule das Stiegenhaus erneuert und damit der Einbau eines Lifts ermöglicht, um Barrierefreiheit zu gewährleisten. Der zur Bachseite ausgerichtete Trakt wird saniert samt sanitärer Anlagen und dem Zugangsbereich zum Turnsaal. In einer zweiten Bauphase soll dann der Richtung Sportanlagen ausgerichtete Trakt saniert werden. „Wenn es mit der Finanzierung klappt, soll dies gleich anschließend erfolgen“, so Geißler. Dann könnte die Sanierung der Schule im Frühjahr 2023 abgeschlossen werden. Unterstützung dabei sagte Landeshauptmann Hans Peter Doskozil zu. „Ich bin ein Fan davon, dass, wenn man ein Projekt beginnt, dieses auch umsetzt und nicht auf Jahre scheibchenweise macht“, meinte er. „Kinder sind unsere Zukunft und Bildung ist und bleibt ein zentrales Anliegen der Landesregierung. Daher müssen wir in eine adäquate Infrastruktur und zeitgemäße Schulstandorte investieren.“