Bau-Offensive in Stoob

Im Zuge der Erweiterung des Töpfermuseums – im Bild Bürgermeister Bruno Stutzenstein (r.) und Vize Markus Schrödl (l.) wird es einen Speicher- und Vorratsraum in Lehmbauweise geben, einen Veranstaltungsraum und einen Lagerraum. Inhaltlich wird das Museum um den Aspekt des Lehmbaus und der Streuobstwiese erweitert. Doch nicht nur beim Töpfermuseum wird derzeit in Stoob gebaut.

Erstellt am 28. April 2021 | 16:36
OR Stoob 2021
Foto: zVg

Das Stoober Töpfermuseum wird mit vielfältigen Erweiterungen ausgebaut. Die Bauarbeiten sind bereits im Gange. Fertiggestellt wird das Projekt im Jahr 2022.
Geplant ist eine Erweiterung in Form eines „Kitting“, ein Speicher- und Vorratsraum in Lehmbauweise. Zudem wird ein Gebäude am Grundstück renoviert und zu einem Veranstaltungsraum für Workshops, Töpferkurse, Seminare oder Feste adaptiert. Außerdem wird ein Lagerraum errichtet.

„Die Erweiterung bietet eine ideale Möglichkeit, neue Räumlichkeiten zu schaffen und diese für Veranstaltungen und auch für den Bildungsbereich, Kurse oder Workshops zu nutzen“, so Bürgermeister und Projektleiter Bruno Stutzenstein.

Die Planung erfolgt gemeinsam mit der Marktgemeinde Stoob, dem Architekturbüro Taschner-Kinger und Künstler Andreas Lehner organisiert die Ausstellung. Er bereitet die Inhalte methodisch und didaktisch auf und gestaltet sie. Dabei kommen für die Ausstellung Techniken zum Einsatz wie Bild-Texttafeln und Vitrinen mit Exponaten, die im Freien installiert werden. Andreas Lehner erwähnt, dass der neue Ausstellungsteil öffentlich zugänglich sein wird, unabhängig von den Öffnungszeiten. „Das Museumsgelände wird wesentlich erweitert und der Außenbereich wird zu einem Platz für die Stoober Bevölkerung. Inhaltlich wird das bestehende Museum um den Aspekt des Lehmbaus erweitert. Lehm, ein lange verpönter Baustoff, erlebt wegen seiner hervorragenden Materialeigenschaften und nicht zuletzt wegen des kleinen ökologischen Fußabdruckes eine Renaissance im individuellen Wohnbau.

OR Stoob 2021
Die Bauarbeiten zur Erweiterung des Töpfermuseums haben bereits begonnen. Im Jahr 2022 soll das Projekt abgeschlossen sein.
zVg

Im Töpfermuseum Stoob können sich alle Interessierten über Geschichte, Anwendungsbereiche, Bautechniken und Vor- und Nachteile dieses Materials informieren“, so Künstler Andreas Lehner. Ein weiterer inhaltlicher Schwerpunkt widmet sich dem Thema Streuobstwiese und dem Stoober Biri. „Einige Obstbäume sollen gepflanzt werden und das Thema Streuobstwiese wird in diesem Zuge auch inhaltlich aufbereitet“, so Bürgermeister Bruno Stutzenstein. Das Projekt wird mit EU-Förderungen von Mittelburgenland plus finanziert. Die Gesamtkosten sind 370.000 Euro.

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