Ritzing stellt sich vor. Bausteine für Ritzings Zukunft

Erstellt am 04. Juni 2020 (09:57)
Endspurt für Kapelle. Bürgermeister Ernst Horvath und Franz Sonnleithner erwarten heuer das Ende der Renovierungsarbeiten an der Rosaliakapelle.
Tesch

Die Rosaliakapelle wird seit knapp drei Jahren umfassend saniert und renoviert – 2017 initiierte die Pfarre Ritzing die Generalsanierung der Kapelle. Jetzt ist das Finale der Arbeiten in Sicht. Die Pfarre und die Gemeinde, welche im Besitz der Kapelle ist, sind gemeinsam für dieses Projekt zuständig. Auch die Diözese, das Denkmalamt sowie diverse Vereine und Privatpersonen haben sich an der Finanzierung des Projektes beteiligt.

Komplette Renovierung innen und außen

In einem ersten Schritt wurde die gesamte Außenanlage der Kapelle erneuert. Nach der Renovierung der Außenfassade, des Daches und des Glockenturms sowie einer Drainage ist nun der Innenraum an der Reihe. So kümmert sich die Gemeinde um die Renovierung der Fenster. Die Pfarre hingegen ist für die Erneuerung des Innenputzes, der Malereien und des Altarbildes zuständig.
Darüber hinaus wird auch das Herzstück der Kapelle renoviert: die Statue der Heiligen Rosalia unter dem Altar. Das Bildnis der Heiligen ist aus Lindenholz und soll gestärkt sowie neu bemalt werden.
Für die noch ausstehenden Arbeiten stehen auch rund 12.800 Euro zur Verfügung, die die Pfarre aus einer Bausteinaktion generieren konnte. Dabei wurden im Vorfeld kleine Ziegelsteine als Stiftehalter an die Bevölkerung verkauft.

Beliebt bei Familienfeiern

Der Erlös wird zweckgebunden für die Renovierung der Rosaliakapelle verwendet. Bisher hat die Gemeinde rund 40.000 Euro investiert und die Pfarre 19.000 Euro. Bei allen Arbeiten wird auch auf den Denkmalschutz des Gebäudes geachtet, welches vermutlich Anfang des 18. Jahrhunderts erbaut worden ist.
Die Kapelle ist ein beliebter Ort für Taufen, Goldene Hochzeiten und andere Familienfeiern. Die Gemeinde rechnet im Herbst 2020 mit der Fertigstellung der Arbeiten.

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