Stoob: Köstliches aus dem Biri. Bereits zum dritten Mal hat das Biri-Komitee zum Saftpresstag geladen. Neue Spielgeräte für den Kindergarten wurden aufgestellt. In Stoob läuft bis 2022 ein Projekt, in dessen Zuge unter anderem die Straßenbeleuchtung auf LED umgestellt werden soll und diverse Bauarbeiten wurden durchgeführt.

Erstellt am 04. November 2020 (14:25)
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Mehr als 13.400 Kilogramm Obst wurde am ersten Oktoberwochenende im Stoober Streuobstwiesengebiet „Biri“ gesammelt. Dieses wurde dann zum Pressen nach Ungerbach gebracht. Der Saft wurde in 5-Liter-Boxen abgefüllt und anteilsmäßig an die Stoober Obstlieferanten verteilt. Obstbauvereinsobmann Josef Stibi, Paul Tremmel und Bürgermeister Bruno Stutzenstein freuten sich über die rege Teilnahme und verteilten die Boxen am Bauernmarkt. Mehr über die Gemeinde Stoob sowie laufende und zukünftige Projekte finden Sie auf den folgenden Seiten.
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 Bereits zum dritten Mal hat das Biri-Komitee zum Saftpresstag geladen. Dabei hatten die Stooberinnen und Stoober Gelegenheit, das Obst, das sie im Stoober Landschaftsschutzgebiet „Biri“ geerntet hatten, zum Pressen abzuliefern. Am Bauhof wurden die Äpfel entgegengenommen und in Kisten gelagert. Von dort werden sie nach Ungerbach gebracht. Dort wurde von der Obstverarbeitung Winkler Saft gepresst.

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Saftverkauf. Alexander Friedl, Jan Godovits, Florian Horvath, Bianca Tatar, Markus Schmidt, Nina Renner, Vanessa Dissauer und Lukas Friedl aus der vierten Klasse der Mittelschule. Den Apfelsaft werden die Schülerinnen und Schüler verkaufen, der Gewinn fließt in die Klassenkassa.
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In diesem Jahr konnte ein besonders großer Ertrag erzielt werden: 58 Familien brachten insgesamt 13.400 Kilogramm Obst, mehr als in den beiden Jahren davor, zusammen. Diese Menge ist beeindruckend, zumal ja die Stoober Obstbäume großteils hochstämmig und somit nicht so einfach abzuernten sind, wie bei streng kultivierten Obstplantagen, heißt es vom Projektteam. Auch Schüler der Mittelschule waren fleißig mit dabei. „Sie haben auf dem Grundstück von Frau Windisch Äpfel geklaubt, sie hat das der Schule zur Verfügung gestellt“, bedankt sich Bürgermeister Bruno Stutzenstein. Der Saft wurde in 5-Liter-Boxen abgefüllt und anteilsmäßig an die Stoober Obstlieferanten verteilt. Auch die Jugend hat sich beteiligt: aus den geklaubten Äpfeln soll der Cider „Biri-Biaschtla“ werden, den die Jugend ausschenken kann.

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Geschenk. Wolfgang Rauch hat gemeinsam mit seinem Sohn Michael der Leiterin des Stoober Kindergartens, Erika Wohlmuth 120 Liter Stoober Birisaft, also reinen Apfelsaft aus den Streuobstwiesen im Landschaftsschutzgebiet Stoober Biri, geschenkt.
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Hinter dem Biri-Projekt stehen die Gemeinde mit Bürgermeister Bruno Stutzenstein an der Spitze und der Obstbauverein Stoob mit Josef Stibi als Obmann. „Das Projekt soll die Verbundenheit der Stooberinnen und Stoober mit dem Biri stärken. Sie sollen stolz auf das Gebiet sein“, erklärt Klaus Wukovits, der das Projekt vermarktet. Das „Biri“ ist ein zirka 110 Hektar großes Gebiet mit etwa 4.000 großkronigen, alten Obstbäumen und wurde 2013 zum Landschaftsschutzgebiet erklärt. Mit dem Leader-Projekt 2011 bis 2013 konnte eine umfassende Basis im Bereich Naturschutz, Sortenaufarbeitung, Erhaltung von Landschaftselementen, Biotoppflege und Wanderweginfrastruktur geschaffen werden.

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