Neckenmarkt: Lückenschluss zur M85 gefordert

Neckenmarkts Orschef Hannes Igler richtet sich mit einer Petition an den Landtag.

Erstellt am 16. Dezember 2021 | 04:27
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Autobahn Symbolbild
Symbolbild
Foto: shutterstock.com/Ondra Vacek

In der Petition fordert Igler nach dem Aus für die Verlängerung der A3 bis zur Grenze nach Ungarn das Land als Erhalter der B 16 dazu auf, einen verkehrsgerechten Lückenschluss zur Autobahn M85 bei Sopron auszubauen.

„Unter Beachtung des größtmöglichen Schutzes der Bevölkerung ist die Landesstraße verkehrsgerecht auszubauen oder als B 16a zu errichten, um einen Lückenschluss zur Autobahn in Ungarn zu erzielen, analog der Verlängerung der S 31 von Oberpullendorf durch die Landesstraße B 61a Richtung Köszeg“, schlägt Igler vor. Seine zweite Forderung bezieht sich auf die Übernahme der Eisenbahnstrecke im Mittelburgenland als Anschlussbahn von Deutschkreutz bis Oberloisdorf, vor allem für den Güterverkehr. Das Land soll laut Petition in Verhandlungen mit dem Eigentümer treten, in diese investieren und gemeinsam die an der Strecke liegenden und gewidmeten Betriebsgebiete gemeinsam mit den Gemeinden weiter entwickeln. „Ich bin überzeugt, dass dadurch Impulse für eine ökologisch wertschöpfungsorientierte Wirtschaft mit zusätzlichen Arbeitsplätzen im Mittelburgenland ausgelöst werden können“, so Igler.

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Aus dem Büro von Infrastrukturlandesrat Heinrich Dorner heißt es, dass der Neckenmarkter Bürgermeister seinen Wunsch nach Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene im Zuge der Erarbeitung der Gesamtverkehrsstrategie hätte deponieren können. Der Erhalt der Infrastruktur und der Potenziale sei der Grund für das Engagement des Landes für diese Eisenbahnstrecke gewesen. Der Sonnenland Railtour GmbH wurden Förderungen unter der Auflage gewährt, dass die Strecke in Form einer Anschlussbahn betrieben wird. Das heißt: Güterverkehrsunternehmen haben jederzeit die Möglichkeit, Güter auf dieser Eisenbahnstrecke zu transportieren.

Hinsichtlich Ausbau der Landesstraße B 16 zur Grenze heißt es, dass nach der Entscheidung des Klimaschutzministeriums, das Projekt A3-Verlängerung nicht mehr weiter zu verfolgen, eine gemeinsame Arbeitsgruppe von Bund und Land alternative Lösungen im Landesstraßennetz suchen wird.