Reliquie für Markt St. Martin. Durch eine Renovierung kam zu Tage, dass eine vermeintliche Kreuzreliquie Partikel aus den Knochen des Heiligen Martin enthält.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 20. November 2017 (04:53)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Mit der Reliquie: Ratsvikar Josef Prunner und die gesamte Pfarrgemeinde sind sehr stolz.
BVZ

Im Rahmen der Martinifeierlichkeiten wurde der Öffentlichkeit eine Reliquie des Heiligen Martin präsentiert. „Die Reliquie war eigentlich schon immer in Markt St. Martin, man hat aber gedacht, es handelt sich um eine Kreuzreliquie“, so Pfarrer Hannes Schlegl.

Der Archivar der Diözese habe ihm mitgeteilt, dass es in allen Martinspfarren eine Martinsreliquie geben müsste. „Die Reliquie war schon renovierungsbedürftig und die Kapsel war sehr verschmutzt“, erzählt der Pfarrer.

Mit einer Lupe habe er dann die Buchstaben „MA“ entdeckt. Dann hat man die Reliquie bei den Schulbrüdern in Strebersdorf bei Wien renovieren lassen. Die Authentizität ist durch eine Urkunde von Erzbischof Christoph Schönborn bestätigt. „Wir sind stolz, dass wir so eine Martinsreliquie haben und dass ein Stück des Heiligen Martin unter uns ist“, betont der Pfarrer.