Gemeindeamt mit Saal und Musikheim geplant. An der Bundesstraße im ehemaligen Böhm-Korbwarengeschäft sollen die neuen Räumlichkeiten entstehen.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 05. April 2019 (04:49)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Der Schaden könnte bei rund 100 Millionen Euro liegen
APA (dpa)

Einstimmig hat der Gemeinderat eine Absichtserklärung verabschiedet, dass man das Objekt Bundesstraße 30 (ehemaliges Böhm-Korbwarengeschäft) zum Standort für eine neue Gemeindeverwaltung, einen Mehrzwecksaal sowie Räumlichkeiten für den Musikverein machen möchte.

Laut Bürgermeister Thomas Hauser hat die Emmer & Partner GmbH die Immobilie, in der sich übrigens auch die Nahwärmeanlage befindet, die Gemeindeamt, Schule, Kindergarten und einige Privathäuser versorgt, gekauft. Die Gemeinde erklärte ihr Interesse am Erdgeschoß des Gebäudes, das sich auf einer Fläche von rund 600 Quadratmetern erstreckt. Im vorderen Teil könnte man sich eine neue Gemeindeverwaltung vorstellen.

„Im jetzigen Gebäude kann man die Gemeindeverwaltung nicht mehr zeitgemäß führen“

„Im jetzigen Gebäude kann man die Gemeindeverwaltung nicht mehr zeitgemäß führen“, unterstreicht Bürgermeister Thomas Hauser die Notwendigkeit neuer Räumlichkeiten. In der Mitte könnte ein Mehrzwecksaal für Hochzeiten, Besprechungen, etc. entstehen und im rückwärtigen Teil Räume für die Jugendmusikkapelle untergebracht werden, deren Probelokal mittlerweile zu klein geworden ist. „So brauchen wir nichts Neues bauen, sondern können ein bestehendes Gebäude mit sehr guter Bausubstanz nutzen, das mitten in der Ortschaft liegt“, sieht Bürgermeister Hauser mehrere Vorteile.

Nach Ostern soll es mit dem Eigentümer einen Gesprächstermin geben. „Das ist ein Projekt, das einige Jahre dauert“, meint Hauser. Geht es nach den Vorstellungen der Gemeinde, könnten heuer die Planungsarbeiten beginnen und im kommenden Jahr fertiggestellt werden. „Danach können wir umbauen, wenn es finanziell stemmbar ist“, so Hauser abschließend.