Piringsdorf

Erstellt am 12. September 2018, 04:30

von BVZ Redaktion

Neuer Wirt übernahm ehemaliges Gasthaus Mayer. Das ehemalige Gasthaus Mayer wurde von Florian Schnabl gepachtet, der seine Wurzeln in Piringsdorf hat.

GRatulation. Bürgermeister Thomas Hauser und Vize Michael Böhm wünschten Florian Schnabl viel Erfolg. Mit am Bild Vater Eduard Schnabl.  |  BVZ

Am Freitag feierte das neue Gasthaus Schnabl offiziell seine Eröffnung. Florian Schnabl, dessen Vater aus Piringsdorf stammt und der in seiner Kindheit oft die Wochenenden hier verbracht hat, hat das ehemalige Gasthaus Mayer gepachtet.

Obwohl der neue Wirt erst 24 Jahre jung ist, bringt er viel Erfahrung mit. Schnabl hat die Tourismusschule am Judenplatz in Wien besucht und Tourismusmanagement studiert. Ein Jahr war er in Deutschland, wo er im Bayrischen Wald bei der Neueröffnung eines Restaurants von Anfang an mit dabei gewesen ist, das sich schon nach einem Jahr über einen Michelin-Stern freuen konnte. Außerdem sammelte er Erfahrungen in einem Lokal, das eine Freundin von ihm in Wien eröffnet hat sowie als Kellner im „Schwarzen Kamel“. „Ich war immer lieber beim Gast als in der Küche“, meint er.

„Ich möchte so viel Abwechslung wie möglich bieten und immer neue Weine und immer neue Gerichte haben“Florian Schnabl

In seinem neuen Gasthaus in Piringsdorf wird Schnabl beides machen, also sowohl selbst den Kochlöffel schwingen als auch Gäste bedienen. Er setzt bei der Bewirtung seiner Gäste auf gute Hausmannskost und möchte eine Stammkarte mit fünf bis sechs Gerichten sowie eine wechselnde Karte mit zwei, drei Gerichten anbieten. „Ich möchte so viel Abwechslung wie möglich bieten und immer neue Weine und immer neue Gerichte haben“, meint Schnabl.

Darüber hinaus hat er bereits viele weitere Ideen wie alle zwei Monate ein 4 Gänge-Menü für Interessierte anzubieten, eine Lounge für die Jugend einzurichten oder am Sonntag Mehlspeise und Café anzubieten. „Ich will alles gut machen und setze immer auf Qualität“, erklärt Schnabl, warum er verschiedene Angebote Schritt für Schritt umsetzen möchte. „Man sollte sich nicht von Anfang an 100 Prozent erwarten. Die Nachfrage bestimmt das Angebot.“