Tierquälerei in Unterfrauenhaid? Pferd verlor ein Auge

In Unterfrauenhaid gab es innerhalb kurzer Zeit zwei Verdachtsfälle hinsichtlich Tierquälerei.

Erstellt am 19. November 2020 | 11:31
Pferd Symbolbild
Foto: shutterstock.com/Petri Volanen

Eine Pferdebesitzerin verständigte vergangenen Dienstag einen Tierarzt, da sie bei einem ihrer Pferde eine Verletzung am Auge bemerkte. Bei einer eingehenden Untersuchung wurde eine schwerwiegende Verletzung am Auge diagnostiziert, es konnten jedoch keine Anzeichen für eine medizinische Ursache vorgefunden werden.

Der Tierarzt schloss außerdem aus, dass sich das Pferd an einem spitzen Gegenstand selbst verletzt habe. Er äußerte aufgrund dessen den Verdacht auf Tierquälerei. Aufgrund der Schwere der Verletzungen musste das Pferd in die Veterinärmedizinische Universitätsklinik eingeliefert werden und das verletze Auge wurde operativ entfernt.

Ende Oktober war es bereits zu einem ähnlichen ungeklärten Fall einer Tierverletzung in Unterfrauenhaid gekommen. Damals hatte eine Pferdebesitzerin einen Tierarzt gerufen, nachdem sie im Stall ihrer Stute zwei große Blutflecken entdeckt hatte. Auch für diese konnte keine medizinische Ursache festgestellt werden bzw. konnte auch keine Selbstverletzung durch einen spitzen Gegenstand festgestellt werden.

Auch damals stand schon der Verdacht auf Tierquälerei im Raum. Der Verdacht konnte allerdings nicht konkretisiert werden.