„Platz der Arbeit“ fast fertig. Die Arbeiten für den „Platz der Arbeit“ beim Kreisverkehr sind bald abgeschlossen. Im nächsten Jahr wird offiziell eröffnet.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 28. Oktober 2018 (05:00)
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Beim Platz der Arbeit. Künstler Andreas Lehner und Bürgermeister Erich Trummer.
zVg

Am 22. Juli 1925 wurde das Arbeitsamt von Markt St. Martin nach Neutal umgesiedelt, das bis zur Verlegung am 1. Oktober 1938 durch die Nationalsozialisten nach Oberpullendorf als Bezirksarbeitsamt fungierte. Nach schweren Kämpfen im Kriegsjahr 1945 brannte das Gebäude samt dem benachbarten Gasthaus Biribauer ab.

Es gab 80 Tote. Die Gemeinde Neutal hat deshalb im Rahmen der Platz- und Grünraumgestaltung diesen historischen Ort als Gedenkstätte für die Bereiche „Arbeit & Wirtschaft sowie Arbeitsplätze“ in Neutal eingerichtet, die Arbeiten sind fast abgeschlossen. Die offizielle Eröffnung wird im nächsten Jahr stattfinden. „Es fehlt noch eine Beschallungsstation und es gehören die Vitrinen noch bestückt und beschriftet. Weiters wird es ein betriebliches und gewerbliches Ortsleitsystem am Platz geben, das eine Orientierungshilfe für Gäste sein soll.

Sieben Thementafeln informieren

In den nächsten Tagen soll die Grüngestaltung erfolgen“, schildert Bürgermeister Erich Trummer. Auf sieben Thementafeln wird das Thema Arbeit in der jeweiligen Zeit wissenschaftlich aufgearbeitet und mit emotionalen Zeichnungen eindrucksvoll wiedergegeben. Anhand der Darstellung dieser Zahlen, Daten und Fakten soll Einheimischen wie Gästen die damit verbundene positive Entwicklung der Gemeinde und ihrer Bevölkerung begreifbar gemacht werden.

Es wird aber auch auf die weiterführende geschichtliche Ausstellung im „MUBA — Museum für Baukultur“ verwiesen. Künstler Andreas Lehner, der zuletzt auch die Blumenskulptur am Generationenplatz geschaffen hat, will mit dem „Platz der Arbeit“ die Bedeutung des Faktors „Arbeit“ für die Region, aber auch für das Selbstverständnis der hier lebenden Menschen, veranschaulichen.