Orgel kehrt zurück. Für einen Abend wird die restaurierte Lisztorgel in der Pfarrkirche in Raiding zu hören sein.

Von BVZ Redaktion. Update am 04. September 2019 (04:01)
Roznyak
Bei der Präsentation der vorhaben 2016. Bürgermeister Markus Landauer, Manfred Fuchs, Obmann des Franz Liszt Vereins Raiding, Orgelbaumeister Wolfgang Karner und Johannes Kutrowatz stellten auch das Projekt zur Restaurierung der Orgel vor.

Der Franz Liszt-Verein Raiding hat mit dem Bundesdenkmalamt die Orgel, auf der Franz Liszt in Raiding gespielt hat, originalgetreu wieder restaurieren lassen und lässt diese für ein Konzert wieder in dieser Kirche aufstellen. Die Orgel wurde im Jahre 1770 von Johann Roth aus Ödenburg gebaut und in Raiding aufgestellt. Nach der Abreise Liszts aus Raiding mit 11 Jahren war diese Orgel mehr oder weniger nicht mehr spielbar.

Das Konzert findet am 14. September um 19.30 Uhr in der Kirche statt. An der Orgel wird Martin Haselböck zu hören sein. Begleitet wird er von Anna-Maria Smerd (Violine), Christiane Bruckmann-Hiller (Violine) und Walter Bachkönig (Violone). Sie spielen Werke von Johann Kaspar Kerll, Georg Muffat, Joseph Haydn, Franz Liszt und W.A. Mozart.

„Dieses Konzert wird einmalig sein, da die Orgel anschließend in der neuen Liszt-Bibliothek aufgestellt wird“, so Manfred Fuchs, Obmann des Franz Liszt-Vereins.

Karten für das Konzert sind am Gemeindeamt in Raiding ( 02619/7472) erhältlich und kosten 25 Euro. Die Plätze in der Raidinger Pfarrkirche sind begrenzt.