5,5 Millionen-Projekt im Oberpullendorfer Zentrum. Neben einem neuen Raiffeisen-Finanzcenter entstehen binnen der nächsten zwei Jahre sechzehn moderne Stadtwohnungen und Büros.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 27. Mai 2020 (13:08)

Seit 45 Jahren prägt das heutige Gebäude der Raiffeisenbank Burgenland Mitte das Stadtbild im Zentrum von Oberpullendorf mit und ist seit der Errichtung in den Jahren 1974/75 in seiner Bausubstanz weitgehend unverändert.

Nun haben sich die Vorstandsdirektoren Adalbert Renner und Josef Koller sowie Aufsichtsratsvorsitzender Klaus Csenar entschieden, die Bankräumlichkeiten umzubauen, um den an Bedeutung gewinnenden Wissens- und Informationsaustausch zwischen Kunden und Bankmitarbeitern auf ein noch höheres Niveau zu bringen.

„Wir sind Ortskerngestalter geworden“

Ihr erklärtes Ziel ist es, den Kunden eine diskrete Raumsituation für individuelle Beratungsgespräche auf höchstem Niveau zu schaffen, um auf diesem Weg die optimale Lösung für die Anliegen der Kunden finden zu können. „Gerade in schwierigen Zeiten ist es wichtig, ein Zeichen der wirtschaftlichen Stärke zu setzen“, meint Vorstandsdirektor Josef Koller.

Als Partner für die Umsetzung des neuen geplanten Raiffeisen Finanz-Centers, dessen ursprüngliches Konzept durch den Erwerb des benachbarten ehemaligen Flieszar-Gebäudes eine völlig neue Dimension bekommen hat, konnten die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft und Planer Norbert Reithofer vom Team Plankraft gewonnen werden.

In knapp zwei Jahren soll sich das bestehende Raiffeisen-Gebäude in neuer Art und Weise präsentieren – mit dem neuen Finanz-Center, zusätzlichen Büros, sechzehn modernen Stadtwohnungen für Jung und Alt sowie 51 Stellplätzen – teils überdacht –, 117 Quadratmeter großer Photovoltaikanlage sowie Dachbegrünung. Insgesamt wird ein Bauvolumen von rund 5,5 Millionen Euro umgesetzt.

„Wir sind Ortskerngestalter geworden. Dieses Projekt zeigt uns, was möglich ist, wenn man im Zentrum etwas machen will“, meint OSG-Chef Alfred Kollar. Dies betont auch Bürgermeister Rudolf Geißler: „Durch die Fassadengestaltung wird sich das Gebäude gut einfügen und der Platz wird aufgewertet.“

Die Vorbereitungsarbeiten für den Abbruch des Nebengebäudes sind bereits im Gange. Im Sommer soll Baubeginn sein.