B61a-Verlängerung: Grundstein für Lückenschluss. Das Bauende des Abschnitts von Köszeg bis zur Staatsgrenze ist für Juni 2021 geplant. Das letzte Teilstück auf österreichischem Boden soll heuer im Herbst fertig sein.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 03. Juli 2019 (03:53)
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Startschuss für Lückenschluss. Kornél Németh (Ungarische Infrastrukturgesellschaft), Vizebürgermeister Béla Básthy, Nationalratsabgeordneter Péter Ágh, Bürgermeister László Huber, Infrastrukturlandesrat Heinrich Dorner und Staatssekretär Levente Magyar.

Infrastrukturlandesrat Heinrich Dorner und der ungarische Staatssekretär Levente Magyar legten gemeinsam mit Köszegs Bürgermeister László Huber und seinem Vize Béla Básthy, dem ungarischen Nationalrat Péter Ágh sowie Kornél Németh von der ungarischen Infrastrukturgesellschaft am Freitag den Grundstein für die Straße vom Ende der B1a an der österreichischen Staatsgrenze bis Köszeg.

Die Fertigstellung des letzten 990 Meter langen Teilstücks der B61a auf burgenländischem Boden, das vom Kreisverkehr zwischen Mannersdorf und Rattersdorf bis zur Staatsgrenze führt, ist bereits für Herbst geplant. Die Kosten für diesen Abschnitt belaufen sich auf mehr als vier Millionen Euro.

„Mit der Verlängerung der S31 über die B61a bis zur Staatsgrenze wurde das wichtigste Infrastrukturprojekt für das Mittelburgenland der vergangenen Jahre umgesetzt"

Bauende des Abschnitts von der Staatsgrenze bis Köszeg soll im Juni 2021 sein und somit dann der Lückenschluss zwischen dem österreichischen und dem ungarischen Straßennetz erfolgen. „Mit der Verlängerung der S31 über die B61a bis zur Staatsgrenze wurde das wichtigste Infrastrukturprojekt für das Mittelburgenland der vergangenen Jahre umgesetzt. Die neue Landesstraße bringt Verkehrsentlastung für die Gemeinden und ein Sicherheitsplus für die Bevölkerung in der Region“, betont Infrastrukturlandesrat Heinrich Dorner.

Von der S31 und der neuen B61a seien nach dem Fall des Eisernen Vorhangs wichtige Impulse für die gesamte Region ausgegangen: Neue Arbeitsplätze seien geschaffen worden, Wirtschaft, Tourismus sowie Pendler und die Bevölkerung in den Gemeinden hätten profitiert. Ungarns Staatssekretär Levente Magyar betonte ebenfalls, dass der Lückenschluss durch das Teilstück auf ungarischem Staatsgebiet sehr bedeutsam für beide Staaten sei. Die Wirtschaft und die Menschen werden davon profitieren.