Barrierefrei: Aufzug für die Kirche in Lockenhaus

Im April sollen die Bauarbeiten in der Kirche Lockenhaus beginnen. Man hofft auf eine Fertigstellung bis zum Sommer.

Erstellt am 07. März 2018 | 09:46
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Vor dem Eingangsbereich zum geplanten Fahrstuhl: Fritz Schermanski und Rudolf Leitner vom Wirtschaftsrat der Pfarre kümmern sich um die Umsetzung des Projekts.
Foto: BVZ

Schon seit längerem wird in Lockenhaus darüber nachgedacht, wie man die Kirche barrierefrei zugänglich machen kann: Zum einen, weil die Kirche als historisch wertvoller Sakralbau Anziehungspunkt für Wallfahrer, Tagestouristen und Besucher aus dem In- und Ausland ist und zum anderen, weil sie Austragungsort hochwertiger musikalischer Veranstaltungen unter anderem im Rahmen des Kammermusikfests und des Orgelfestivals ist. Nun hat der Wirtschaftsrat der Pfarre beschlossen, in Zusammenarbeit mit der Diözese und dem Bundesdenkmalamt an der dem Pfarrhof zugewandten Seite der Kirche einen Personenlift zu errichten.

Der Zugang zum Lift soll an der Stelle der nordwestlichen Außenwand erfolgen, wo es mal einen Zugang von außen zur Krypta gegeben hat. Dadurch wird es gleichzeitig möglich, dass auch die Krypta der Kirche durch die Liftkabine hindurch barrierefrei zugänglich wird. Der Lift wird dann von der Krypta innenwändig durch einen Schacht in den Kirchenraum geführt, wofür die Decke der Krypta bzw. der Boden der Kirche an dieser Stelle durchgebrochen werden muss. Liftbenützer kommen dann durch eine Holztür links neben dem Haupteingangsportal der Kirche, hinter der sich früher mal ein Beicht- oder Aussprachezimmerchen befunden hat, in den Kirchenraum.

Im April soll mit den Bauarbeiten begonnen werden und man hofft diese bis zum Sommer abschließen zu können. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf 150.000 Euro. Bei der Finanzierung hofft die Pfarre neben der Unterstützung der politischen Gemeinde auch auf Hilfe durch die Bevölkerung. Daher wurde ein Spendenkonto eingerichtet (IBAN: AT80 3306 5000 0101 1915, BIC: RLBB AT2 EO65).