"Monkey State" - das neue Rock-Duo. Ritzinger Thomas Frisch und Michael Fennes aus Horitschon machen als „Monkey State“ gemeinsam Rockmusik.

Von Sarah Tesch. Erstellt am 20. September 2020 (05:24)
Arbeiten an neuen Songs. Michael Fennes und Thomas Frisch haben bereits einen Song gemeinsam produziert.
Tesch

Einige haben die Lockdown-Phase im Frühjahr dazu genutzt einen Gang runterzuschalten, andere haben sich kreativ beschäftigt: Thomas Frisch aus Ritzing und Michael Fennes aus Horitschon haben zweiteres gemacht. Sie haben gemeinsam die Rockband „Monkey State“ gegründet. „Wir hören und machen beide sehr gerne Musik. Also haben wir die Zeit genutzt, um dieses Musikprojekt in Angriff zu nehmen, das wollten wir schon länger tun“, erzählen die Musiker.

Beide sind noch in anderen Bands tätig: Thomas bei den „Bluefranks“ sowie bei „Mattho und das Vienna Dancehall Orchestra“, Michael ist Teil von den „Dune Dingos“ und den „Infected Rats“. Aktuell arbeiten sie an „Monkey State“ zu zweit: Thomas Frisch, der Medienkomposition studiert hat, produziert die Instrumentaltracks währen Michael Fennes den Leadsänger-Part übernimmt. „Dass wir nur zu zweit produzieren, hat auch Vorteile. Wir können uns leichter abreden und mit modernen Hilfsmitteln ist es auch sehr gut möglich, den Instrumentalpart alleine aufzunehmen. Dadurch können wir auch ganz coronakonform gut Abstand zu anderen halten“, erklärt Thomas Frisch. Später will man mit anderen Musikern auch live performen, aber zurzeit arbeiten die beiden noch an neuen Songs. Ihr erster Song ist seit Kurzem auf Spotify zu hören: „Better Safe Than Sorry“ ist ein Rocksong mit Pop-Einflüssen über einen Menschen, der sein Leben nicht in den Griff bekommt und stets Ausreden findet. Der Text stammt von Michael Fennes, die Musik von Thomas Frisch. Das Lied habe bisher sehr viele positive Rückmeldungen bekommen, so die beiden Musiker.

„Wir sind eine Classic-Rockband mit 70er-Jahre-Einschlag aber auch mit modernen und psychedelischen Einflüssen“, erklärt Fennes. „Better Safe Than Sorry“ traf auch den Geschmack von Nicht-Rockern. „Ich war sehr positiv überrascht, dass auch so gute Rückmeldung von Menschen gekommen ist, bei denen ich nicht gedacht hätte, dass sie sich für diese Art Musik interessieren. Aktuell arbeitet man bereits an Nachfolgesongs. Auch Musikvideos und vielleicht auch eine EP, ein Mini-Album, sollen folgen.