Debatte um Bauplatz-Preis in Horitschon. Der Gemeinderat Horitschon legte den Quadratmeterpreis für die Siedlung Lohäcker mehrheitlich mit 39 Euro fest. SPÖ stimmte dagegen.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 06. Juni 2020 (06:30)
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Der Gemeinderat beschloss bei seiner Sitzung am Freitag einige Punkte betreffend der Aufschließung von Bauplätzen in der Siedlung Lohäcker 2. Unter anderem wurden Arbeiten zur Ortsnetzerweiterung vergeben. Die Verlegung der Wasserleitung wurde einstimmig an die Firma Strabag zu einem Preis von 63.250 Euro vergeben. Die Errichtung eines Netzzutritts wurde ebenfalls einstimmig zu einem Preis von 67.516 Euro an die Firma Netz Burgenland vergeben. Die Straßenbeleuchtung wird um 21.124 Euro von der Energie Burgenland errichtet. Außerdem wurde einstimmig beschlossen, dass die Straße sowie die Gehwege ins öffentliche Gut umgewidmet werden und die Straßenbezeichnung „Lindenallee“ lauten wird. Uneinig zeigten sich die Gemeinderäte bei der Festlegung des Quadratmeterpreises für die Bauplätze. Bürgermeister Georg Dillhof (ÖVP) schlug einen Preis von 39 Euro pro Quadratmeter vor. „Der Gemeinde kostet der Quadratmeter 51 Euro. Somit fördern wir Häuslbauer mit 12 Euro pro Quadratmeter. Meiner Meinung nach ist das ein fairer Preis. Da es für 10 der 26 Hausplätze bereits Käufer gibt, zeigt uns das, dass sie mit diesem Preis einverstanden sind“, meinte Dillhof.

Auch Gemeinderätin Susanne Zach (ÖVP) sprach sich für diesen Preis aus „Es gibt Gemeinden, die Bauplätze zu 0 Prozent fördern. Wir wollen hier aber einen Anreiz zum Kauf machen. Dieser muss aber im vertretbaren und finanzierbaren Rahmen sein. Daher finde ich 10.800 Euro Förderung pro Hausplatz genügend“, so Zach. Seitens der SPÖ wurden 39 Euro als zu hoch angesehen. Wolfgang Posch meinte, dass es dauern könnte, bis die nächsten 16 Bauplätze vergeben werden. Vizebürgermeister Franz Minasch (SPÖ) betonte im Gespräch mit der BVZ, dass Jungfamilien noch mehr unterstützt werden müssten und der Preis daher nicht über 35 Euro pro Quadratmeter angesetzt werden sollte.

Der Antrag zur Festlegung auf 39 Euro pro Quadratmeter wurde bei der Sitzung am Freitag mit Stimmen der ÖVP und FPÖ angenommen. Die SPÖ stimmte geschlossen dagegen.