„Made in Austria“ von der Coffeeshock Company. Mit der neuen Single „Made in Austria“ samt Video geben die sechs Musiker nun erneut ein starkes Lebenszeichen von sich.

Von Kim Roznyak. Erstellt am 24. April 2021 (02:34)
Veröffentlichten neue Single „Made in Austria“. Die Coffeeshock Company mit Nikola Zeichmann, Andreas Karall, Marco Blascetta, Rafael Stern, Filip Tyran und Mani Banani sind aus dem dem Winterschlaf zurück.
STO!, Artwork: Paul Grill

Im Vorjahr hätten die sechs Musiker der Coffeeshock Company ihr zehnjähriges Jubiläum im großen Rahmen gefeiert, welches jedoch coronabedingt nur in einer abgespeckten Variante stattfinden konnte. Große Jubiläums-Shows, wie das Nova Rock in Nickelsdorf oder das Surf Opening in Neusiedl am See, wurden verschoben und stattdessen konzentrierten sich die Coffeeshocker voll und ganz auf ihre Musik und veröffentlichen vier neue Singles.

„We are made in Austria, no it’s not Australia“

Mit „Made in Austria“ meldet sich die Coffeeshock Company zurück aus dem Winterschlaf, um die Saison 2021 einzuläuten. Die Single behandelt österreichische Stereotypen und wer die sechs Musiker kennt, weiß natürlich, dass ein Augenzwinkern dabei nicht fehlen darf. Im Endeffekt entstand eine energetische Nummer mit Witz und Wahrheitsgehalt.

Produziert wurde die neue Single in Eigenregie der Coffee-shock Company (Aufnahme/Edit: Andreas Karall und Marco Blascetta), Mix und Master erfolgte durch den bereits langjährigen Partner der Band Austin Deptula aus Texas (USA).

Das Video zur Single wurde zwei Tage lang sowohl in der Zweisprachigen Mittelschule Großwarasdorf, als auch in Benc‘s Garage in Oberpullendorf gedreht, wobei sämtliche Sicherheits- und Hygienemaßnahmen im Bezug auf Covid-19 strikt eingehalten wurden.

Die Dreharbeiten dazu übernahm die Amstettener Video-Crew „Sonority Rocks“, welche bereits viele Videoproduktionen österreichischer Musikgrößen, wie „Seiler & Speer“, „Folkshilfe“ oder „Russkaja“ umgesetzt hat. „Hinter einer professionellen Videoproduktion verbirgt sich sehr viel Arbeit. Es gab zu ‚Made in Austria‘ schon im vergangenen Jahr einige Konzept-Meetings und lange Brainstormings. Was folgt, ist ein Storyboard und ein Drehbuch, an dem natürlich noch ununterbrochen gearbeitet wird“, schildert Sänger Mani Banani.

„Viele Monate Arbeit im Vorfeld“

Und weiter: „Folgend macht man dann einen Schritt nach dem anderen: Man entwirft Zeitpläne, kümmert sich um die Kostüme, trifft sich mit den Choreografen, man probt die Abläufe und so weiter. Also was man in einem dreiminütigem Video letztendlich sieht, sind viele Monate Arbeit im Vorfeld.“ Unterstützung in den Bereichen Kostüm und Make Up erhielt die Coffeeshock Company von den Professionistinnen Anita Stoisits (Kostüm) und Kim Roznyak (Hair & Make Up). Die Choreografie zum Video stammt vom in London lebenden Choreografen Oliver Edward.

Die Video-Szenarie zeigt großteils eine Klassen-Situation mit skurrilen Charakteren. „Keine Kängurus in Österreich“ — zu sehen sind ein Frontal-Unterricht vom modisch fragwürdigen Lehrer an die österreichischen Stereotyp-Schüler Mozart, Fiaker, Bergbauer, Ski-Rennläufer und Sängerknabe.

„Was mir persönlich am meisten Spaß macht am Video-Set, ist die Zusammenarbeit mit den vielen Professionisten, wie Video, Licht, Make Up oder Kostüme. Als Musiker sind wir es gewohnt, dass bei einer Live-Show viele an einem gutem Ergebnis arbeiten. Beim Video-Set geht man noch einmal einen Schritt weiter und man sieht Dinge, die auf der Showbühne nicht vorkommen“, fügt Mani Banani hinzu.

Nächste Single bereits in Pipeline

„Wir sind sehr fleißig am Arbeiten und Produzieren. Unsere nächste Single nach ‚Made in Austria‘ steht schon in der Pipeline und soll Ende Juni erscheinen. Dazu sind wir jetzt gerade in der finalen Phase des Producements und gehen demnächst in Mix und Master. Außerdem wird auch schon am neuen Video zur Single gearbeitet“, so Sänger und Frontman Mani Banani abschließend.