Startschuss für Betreutes Wohnen in Ritzing. In Ritzing entstehen zwölf betreubare Wohnungen für Senioren. Es handelt sich um das erste Projekt der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (OSG) in der Gemeinde.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 27. März 2021 (04:23)
Spatenstich. Vizebürgermeister Jochen Müllner, Architekt Reinhard Taschner, Gemeindevorstand Franz Sonnleithner, Bernhard Kölly von der Baufirma Kölly und OSG Bauleiter Martin Hetlinger (1. Reihe), OSG-Vorstand und Obmann Alfred Kollar, Bürgermeister Ernst Horvath und Amtmann Johann Reißner.
Priedl, Priedl

12 betreubare Wohnungen für Senioren, ein Gemeinschaftsraum sowie ein Stützpunktbüro werden an der Hauptstraße Ritzing nach den Plänen des Architekturbüros Taschner-Kinger & Partner ZT errichtet. Die Gemeinde Ritzing zählt zu den jüngsten „OSG-Familienmitgliedern“. „Wir als Gemeinde freuen uns auf dieses neue Projekt in Ritzing, bei dem die ältere Generation im Mittelpunkt steht“, so Bürgermeister Ernst Horvath beim Spatenstich. OSG-Vorstand und Obmann Alfred Kollar bedankte sich bei allen Verantwortlichen für das zukunftsweisende Projekt und die gute Zusammenarbeit.

1,4 Millionen Euro werden investiert

„Auch in Ritzing haben wir mit dem Planungsbüro Taschner-Kinger und der Baufirma Kölly bewährte Partner mit im Boot. Insgesamt werden bei diesem Projekt 1,4 Millionen Euro investiert – ein kräftiger Impuls für die heimische Wirtschaft“, betont Kollar. Mit den Bau-Arbeiten wird in den nächsten Tagen gestartet, die Fertigstellung ist für Sommer 2022 geplant.

„Hand aufs Herz, wir sind sehr dankbar und stolz, mittlerweile Partner von 156 Gemeinden im Burgenland zu sein. In über 90 Prozent der burgenländischen Gemeinden konnten wir als OSG bereits Wohnprojekte errichten“, so OSG-Vorstand und Obmann Alfred Kollar. Nicht nur die OSG-Familie wächst stetig. Mittlerweile geht die OSG auf die 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den 3 Büros Oberwart, Eisenstadt und Neusiedl am See zu. Auch die OSG-Gemeinden werden immer mehr.

160 Millionen Euro betrug das Bauvolumen von Burgenlands größtem Wohnbauträger, der OSG, im Jahr 2020, und dieses Bauvolumen ist fast zur Gänze als Aufträge in die burgenländische Wirtschaft gegangen. „Das schafft und sichert der Wirtschaft Arbeitsplätze (beim aktuellen Auftragsstand sind das knapp 2.500) und verschafft den burgenländischen Gemeinden Einnahmen. Und die Unternehmen mit ihren Mitarbeitern danken das durch die beinahe schon sprichwörtliche burgenländische Handwerksqualität“, so OSG-Vorstand Alfred Kollar.