Spital: 10 Millionen Euro bis 2023. In einer ersten Bauphase bis Frühjahr 2021 entsteht ein zweistöckiges Gebäude mit Räumlichkeiten für die Pflegeservice Burgenland GmbH und den Psychosozialen Dienst.

Von Michaela Grabner. Erstellt am 26. Mai 2020 (14:28)
Freuen sich über den Baustart. Baumeister Ing. Markus Gugler (KRAGES, Bereich Technik), Kaufmännischer Direktor Manfred Degendorfer, Klaudia Friedl (Geschäftsführerin der Pflegeservice Burgenland), Johannes Zsifkovits (Geschäftsführer Psychosozialer Dienst Burgenland), Pflegedirektorin Bettina Schmidt, Ärztlicher Direktor Herbert Tillhof und Marco Pauer (Huber Bauges.m.b.H.).
Neumann/KRAGES

Das Krankenhaus wird bis zum Jahr 2023 wachsen. Insgesamt zehn Millionen Euro sollen in den nächsten Jahren in Zubauten fließen – die BVZ berichtete. In einer ersten Bauphase entsteht nun ein zweistöckiges Gebäude, in das der Psychosoziale Dienst (PSD), der derzeit in der Bezirkshauptmannschaft eingemietet ist, und die Geschäftsführung der Pflegeservice Burgenland GmbH einziehen wird.

„Die Neubauten in Oberpullendorf stärken die Mitte des Landes – auch durch eine weitere Dezentralisierung von Landeseinrichtungen. Daher bekommt die Pflegeservice Burgenland im Spital in Oberpullendorf eine neue Zentrale und der Psychosoziale Dienst Burgenland ein neues Ambulatorium“, erklärt Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, Aufsichtsratsvorsitzender der Burgenländischen Krankenanstalten GmbH (KRAGES). PSD-Geschäftsführer Johannes Zsifkovits sieht in der Übersiedelung des Ambulatoriums ins Krankenhaus Oberpullendorf eine Win-Win-Situation für den PSD, die KRAGES und die Patienten: „Künftig können psychiatrische Konsile noch rascher und effizienter abgewickelt werden – was den Patienten, und auch den Mitarbeitern Wege und Zeiten spart.“

Zusätzlich werden in diesem neuen Gebäude Dienst- und Wechseldienstzimmer für Ärzte sowie Büroräume für das Krankenhaus entstehen. Die Investitionssumme beträgt rund drei Millionen Euro. Die Fertigstellung ist im ersten Quartal 2021 geplant.

Neue Küche/Speisesaal und neuer Festsaal

In einer weiteren Bauetappe erfolgt der Neubau der Spitalsküche inklusive Speise- und Veranstaltungssaal – 5,3 Millionen Euro werden investiert. Das neue Küchengebäude entsteht dort, wo sich derzeit das Personalwohnhaus befindet. Dieses wird abgerissen. Im neuen Gebäude wird auch ein neuer Festsaal für Besprechungen und Veranstaltungen mitberücksichtigt. Die Inbetriebnahme ist 2022 geplant, der Vollbetrieb ab 2023.

Ebenfalls 2022 soll ein neuer Aufwachraum fertig werden, der in unmittelbarer Nähe der Intensivstation mit direktem Anschluss an den zentralen OP-Bereich entsteht. Rund 1,7 Millionen Euro werden investiert.