"Die beste Sache der Welt". Dietmar Rainer wurde von seinen Kameraden in die Funktion des Kommandantstellvertreters ab 1. Juli gewählt.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 06. April 2018 (05:46)
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Neue Funktion: Dietmar Rainer wird mit 1. Juli Kommandantstellvertreter.   Foto: 

„Inzwischen habe ich schon, wie viele ‚Alte‚ eine ‚Inventarnummer“, schmunzelt Dietmar Rainer. Schon seit der Feuerwehrjugend in der Stadtfeuerwehr, wurde er dieser Tage von seinen Kameraden zum neuen Kommandant-Stellvertreter der Stadtfeuerwehr ab 1. Juli 2018 gewählt.

„Ich bin eigentlich eher ein Typ, der lieber arbeitet, im Hintergrund ist, nicht so viel kommandiert, aber viel selber macht. Aber auch ein guter Kommandant kann nicht alles allein machen und gehört unterstützt. Dazu hat er seinen Stab, Berater und eben seinen Stellvertreter“, so Rainer, der unter anderem schon die Funktion des Gerätemeisters sowie des Zugskommandanten sowohl des technischen Zugs als auch des Brand-Zugs ausgeübt hat.

„Man weiß nie, was einen erwartet“

„Mir gefällt, dass bei der Feuerwehr Kameradschaft, Freundschaft, aber auch Professionalität großgeschrieben wird und wir anderen Menschen, die vielleicht den schlimmsten Tag ihres Lebens haben, helfen können und sie sehen, dass sie nicht alleine sind“, betont Rainer. „Auch die verschiedenen Aufgaben und Einsätze sind interessant. Man weiß nie, was einen erwartet. Außerdem gefällt mir, dass es nicht immer nur eine Lösung gibt, sondern die diversen Einsätze mit vielen Lösungswegen und Kreativität bewältigt werden können. Es ist schön, dass die Mannschaft, egal welchen Beruf oder Alter ein Mitglied hat, ein Ziel verfolgt: nämlich Menschen zu helfen und Gefahren abzuwehren.“

Da die Anforderungen an Geräte und Mannschaft immer höher werden, ist für den zukünftigen Kommandantstellvertreter eine gute Ausrüstung ein wichtiger Punkt. „Unsere Drehleiter ist schon in die Jahre gekommen und müsste ersetzt werden. Leider ist unser ‚Arbeitspferd‘, das Rüstlöschfahrzeug, noch wichtiger und sollte schon früher ersetzt werden“, so Rainer. Auch neue Atemschutzflaschen seien nötig, da die Firmen in absehbarer Zeit keine Ersatzteile mehr für die derzeitigen herstellen. Weitere wichtige Themen sind für ihn die Pflege der guten Zusammenarbeit mit anderen Wehren und Hilfsorganisationen und die Jugendförderung. „Momentan haben wir dank eines guten Betreuerteams eine große Jugendgruppe. Aus dieser kommen manche in den aktiven Dienst“, so Rainer. „Auch sind weitere Mitglieder immer willkommen. Die Mannschaft ist einer unserer Grundsteine für ‚Die beste Sache der Welt‘.“