Oberpullendorf 2025: Ideen für Stadt der Zukunft.

Erstellt am 28. August 2019 (13:36)
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Gemeindevertreter, Wirtschaftstreibende und interessierte Bürger arbeiten gemeinsam an einem Programm für eine dynamische Entwicklung der Bezirkshauptstadt. Bürgermeister Rudolf Geißler und Vizebürgermeisterin Elisabeth Trummer meinten bei der Präsentation des Projekts im Juni unisono: „Das, was wir in breiter Zusammenarbeit an Ideen entwickeln, darf nicht in Schreibtischladen verstauben. Die Umsetzung muss für die Menschen sichtbar, messbar und spürbar sein.“ 
Grabner

Unter dem Motto „Oberpullendorf 2025 – Stadt der Zukunft“ wurde ein Prozess für eine positive Entwicklung der Stadt gestartet, an dem Gemeindevertreter, Wirtschaftstreibende der Stadt und interessierte Bürger mitarbeiten. Bei einem Startworkshop im Juni wurden Wirtschaft, Verkehr und Stadtbild als die drei wichtigsten Themenfelder festgelegt und dafür Arbeitsgruppen gebildet. Diese haben über den Sommer Ideen gesammelt. Für Anfang September ist die nächste Zusammenkunft aller Beteiligten gemeinsam mit Prozessbegleiter und Projektkoordinator Peter Halvax geplant, bei der die bisherigen Ergebnisse bewertet und die nächsten Schritte wie eine mögliche Einbindung der gesamten Bevölkerung, die etwaige Beiziehung von Experten zu bestimmten Themen, etc. festgelegt werden sollen. „Es ist durchaus möglich, dass weitere interessierte Bürger noch mitmachen können“, lädt Bürgermeister Geißler zur Mitarbeit ein. Wirtschaft, Verkehr und Stadtbild sind aber nur die ersten Bereiche, die man in Angriff nehmen möchte. Auch weitere Themenfelder wie Kultur, Sicherheit, Generationen, Bildung und Integration wurden bereits angeschnitten. Der Gemeinderat hat indes die Einreichung des Projekts als EU-Förderprojekt bei mittelburgenland plus beschlossen.

Neue Geschäfte und geplante Ansiedelungen

Außerdem sind erste Maßnahmen bereits gesetzt worden wie die Schaffung von kostenlosen Dauerparkplätzen in der Hauptstraße. „Um leer stehende Geschäfte lieblicher zu gestalten, wurden die Auslagen mit großformatigen Fotos beklebt“, meint Geißler. Und führt weiter aus: „Unabhängig vom gestarteten Prozess ist eine Belebung der Stadt spürbar.“ Er verweist auf Neueröffnungen der vergangenen Monate wie beispielsweise das ASSO Schuhgeschäft, „Zettlwerk“ bei Minnie und Max, die Übernahme der ehemaligen Fleischerei Miletich durch die Bäckerei/Feinkost Thurner, die Fleischbank by Poor, die Vinothek Friedl und der Hundesalon „Wuffiland“. Dieser Tage eröffnet der Frisiersalon Wessely. In Bau befindet sich ein Geschäfts- und Wohngebäude mit Ärztezentrum des Ehepaars Köppel, ein neues Röntgeninstitut von Radiologen Stephan Schamp-Hertling und ein Lagerhaus Bau- und Gartenmarkt.