Erster Schultag für 337 Kids im Bezirk Oberpullendorf

Insgesamt werden heuer im Mittelburgenland 1.354 Kinder die Volksschule und 937 die Mittelschule besuchen.

Erstellt am 03. September 2020 | 05:17
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Schule Kinder Coronavirus Symbolbild
Foto: shutterstock.com/FamVeld

Am 7. September erfolgt der Start ins Schuljahr 2020/21. Für 2.655 Schüler im Burgenland wird es ihr allererster Schultag sein. Im Bezirk gibt es heuer 337 Taferlklassler. Das sind um 12 mehr als im vergangenen Schuljahr.

Ein neuer Direktor und drei neue Direktorinnen

Neue Schulleiter bekommen die Schüler der Polytechnischen Schule Oberpullendorf, der Handelsakademie und Handelsschule Oberpullendorf sowie der Volks- und Mittelschule Stoob und der Volksschule Lackenbach. Die Polytechnische Schule wird künftig, wie die BVZ berichtete, von Oberpullendorfs Mittelschuldirektor Reinhardt Magedler geleitet. Lackendorfs Volksschuldirektorin Anita Ecker wird nun auch die Volksschule Lackenbach führen. Mit der Leitung der Volks- und Mittelschule Stoob wurde Claudia Stutzenstein betraut, mit jener der Handelsakademie und Handelsschule Oberpullendorf Sonja Hasler.

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Neue Schulleiter: Sonja Hasler für die Handelsakademie und Handelsschule Oberpulendorf.
BVZ

In der Handelsakademie darf man 45 neue Schüler begrüßen, in der Handelsschule 15. Insgesamt werden es rund 300 Schüler sein, inklusive der Handelsakademie für Berufstätige.

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Anita Ecker für die Volksschule Lackenbach.
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„Leider können wir heuer keine erste Klasse in der Abendform eröffnen. Wir hoffen natürlich wieder auf zahlreiche Anmeldungen für das Jahr 2021/22“, so Schulleiterin Sonja Hasler. Neu an der Schule unterrichtet Beate Heinrich, die das Lehrerteam in den wirtschaftlichen Fächern unterstützten wird. „Ganz besonders freut es mich, dass einige Kollegen eine COOL-Ausbildung (Cooperatives Offenes Lernen) machen und wir in gewissen Unterrichtsstunden vermehrt auf selbstständiges Lernen setzen“, so Hasler.

„Wir haben auch heuer wieder Erasmus-Projekte laufen, die auch unseren Schülern einen Auslandsaufenthalten bieten, natürlich nur, wenn es möglich sein wird.“ Hinsichtlich COVID 19 wird man sich an der Schule nach der Corona-Ampel richten. „Dort ist genau vorgegeben, welche Maßnahmen, zum Beispiel Tragen der Mund-Nasen-Schutzmaske, gesetzt werden müssen“, erklärt Hasler. „Die Ampelfarbe erfahren wir jeden Freitag für die darauffolgende Woche.“

Gymnasium: Krisenstab wurde gebildet

Helga Fabsits, Direktorin vom Gymnasium „Franz Liszt“ Oberpullendorf, sieht das Schuljahr 20/21 aufgrund der Infektionssituation organisatorisch als ein ganz besonders anspruchsvolles Jahr. „Aufgrund der besonderen Situation mit COVID 19 beginnen wir dieses Schuljahr zeitversetzt: Die Schüler der zweiten bis achten Klassen kommen um 7.50 Uhr und gehen direkt in ihre Klassen. Die Schüler der 1. Klassen kommen erst um 10 Uhr. Für diese machen wir auch eine Eröffnungsfeier – wir hoffen auf schönes Wetter, um diese Veranstaltung im Hof durchführen zu können“, erklärt Fabsits. „Diese Einführung für unsere neuen Schüler ist uns sehr wichtig und ich bin überzeugt, sie hat auch große Bedeutung für die Schüler. Wir haben in einem Schreiben die Eltern bereits darüber informiert.“

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Reinhardt Magedler für die Polytechnische Schule Oberpullendorf.
BVZ

Außerdem wurde in der Schule ein Krisenstab gebildet und mit diesem alle Maßnahmen für die Schule entschieden. Man habe dabei selbstverständlich alle Vorgaben des Ministeriums berücksichtigt und diese Maßnahmen sollen auch bereits am ersten Schultag mit den Schülern besprochen werden.

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Claudia Stutzenstein für die Volks- und Mittelschule Stoob.
BVZ

Von der Bildungsdirektion werde man jeweils am Freitag über die Ampelphasen informiert. Auch für eventuelle Veränderungen der Ampelphasen habe man bereits alle Vorbereitungen getroffen.

„Das Distance Learning hat im vorangegangenen Schuljahr bei uns ausgezeichnet funktioniert. Wir sind also jederzeit darauf vorbereitet, damit wieder zu beginnen – das sicher durch die Tatsache, dass bei uns Informatik bereits ab der ersten Klasse unterrichtet wird und alle Lehrer auch in diesem Bereich bestens ausgebildet sind“, so Fabsits. „Es erwartet uns ein spannendes, herausforderndes Schuljahr. Wir konzentrieren uns darauf, jede Unterrichtsstunde zu nutzen – solange es diese noch gibt.“