Bezirk Oberpullendorf: Arbeitslosigkeit sank enorm

Erstellt am 05. Jänner 2023 | 05:30
Lesezeit: 2 Min
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Foto: Usercontent, AMS
2022 gab es durchschnittlich um 23 Prozent weniger Arbeitslose als noch im Jahr zuvor.
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Im Jahr 2022 waren im Bezirk durchschnittlich rund 800 Menschen arbeitslos vorgemerkt (344 Frauen und 448 Männer), was gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres einen Rückgang von über 23 Prozent bedeutet. Dieser betraf fast alle Branchen, vor allem in der Warenproduktion und im Tourismus ist der Bestand an Arbeitslosen zurückgegangen.

Einen Anstieg gab es im Bezirk nur bei den Jugendlichen (bis 24 Jahre) – und das um rund 13 Prozent, was in absoluten Zahlen bedeutet, dass im Schnitt acht Jugendliche mehr als 2021 arbeitslos gemeldet waren. Sehr hoch war dagegen mit 300 der durchschnittliche Bestand an offenen Stellen, was einer Steigerung um fast 25 Prozent gegenüber 2021 entspricht. Ein Plus von 36 Prozent gab es bei den offenen Lehrstellen. Im Durchschnitt waren 2022 26 offene Lehrstellen beim AMS Oberpullendorf gemeldet. Dem gegenüber stehen durchschnittlich 16 Lehrstellensuchende.

„Es ist wichtig, dass Jugendliche, die 2023 eine Lehrstelle suchen, sich bereits jetzt beim AMS vormerken lassen. Nur Jugendliche, die beim AMS lehrstellensuchend vorgemerkt sind, können auch in den Genuss von Förderungen kommen“, erklärt AMS-Geschäftsstellenleiterin Jutta Mohl.

„Es ist wichtig, dass Jugendliche, die 2023 eine Lehrstelle suchen, sich bereits jetzt beim AMS vormerken lassen."

„Und je früher man mit der Lehrstellensuche beginnt, umso größer ist die Auswahl an Lehrstellen und Lehrbetrieben.“ Am 13. Jänner (9 bis 13 Uhr) wird es auch wieder das Lehrlingscasting im Rathaussaal in Oberpullendorf geben, bei dem Jugendliche wieder die Möglichkeit haben, sich bei rund 20 Lehrbetrieben aus der Region zu bewerben. Die Vormerkung zur Lehrstellensuche ist auch auf www.e-ams.at möglich.

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