Bankomat wird im Foyer des Gemeindezentrums errichtet. Ab Herbst wird man in Steinberg-Dörfl wieder Bargeld beheben können.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 14. Mai 2020 (05:04)
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Mit der Schließung der Raiffeisen-Bankfiliale Anfang Dezember vorigen Jahres hat die Gemeinde auch ihren Bankomat verloren. Bei der Gemeinderatssitzung am Montag hat sich der Gemeinderat erneut damit beschäftigt, ob man seitens der Gemeinde einen Bankomat installieren wird, wofür sich der Gemeinderat schlussendlich bei einer Stimmenthaltung mehrheitlich entschieden hat.

Der neue Bankomat soll im Foyer des Gemeindezentrums gleich neben dem Eingang errichtet werden und zwar in der Form, dass dieser von außen zugänglich ist. Dazu muss ein Teil der Glasfront adaptiert werden. Bestellung und Vorarbeiten nehmen in etwa drei Monate in Anspruch, so dass der Bankomat ab Herbst zur Verfügung stehen wird. Bei 2.500 Transaktionen im Monat würden für den Betrieb des Bankomats für die Gemeinde lediglich die Stromkosten anfallen. Bei weniger als 2.500 Transaktionen muss die Gemeinde pro fehlender Transaktion ein Ausgleichsentgelt von 50 Cent übernehmen.

Amtmann Jürgen Hatz informierte den Gemeinderat, dass es beim Bankomat in der Raika-Filiale vor der Schließung im Schnitt rund 1.728 Behebungen gegeben hatte. Von dieser Zahl ausgehend müsste die Gemeinde eine jährliche Fehlsumme von etwa 4.600 Euro übernehmen. „Ich habe mir ausgerechnet, dass wenn jeder Gemeinderat jeden Tag abhebt, dann haben wir schon 600 Transaktionen im Monat“, scherzte Bürgermeisterin Klaudia Friedl angesichts der Tatsache, dass je höher die Zahl der Behebungen, desto geringer die Kosten der Gemeinde sind.

Drei Bauplätze verkauft, Aufschließung geplant

Im Zuge der Gemeinderatssitzung wurden zwei Gemeindebauplätze am Akazienweg und einer an der Verlängerung der Neugasse (Burgstall) im Ortsteil Steinberg verkauft. Die Gesamteinnahmen belaufen sich auf 42.939 Euro. Außerdem vereinbarte man, dass die Bauausschuss-Obmänner beider Ortsteile mit ihren Kollegen Ideen für die Aufschließung neuer Bauplätze präsentieren sollen.