Friedl kandidiert für Nationalrat

Steinberg-Dörfls Bürgermeisterin Klaudia Friedl wird für die SPÖ Mittelburgenland als Spitzenkandidatin antreten.

BVZ Redaktion Erstellt am 10. Juni 2017 | 04:47
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Die Kandidaten: Sandra Gerdenitsch, Klaudia Friedl, Harald Horvath und Christian Vlasich mit Bezirksparteivorsitzendem Norbert Darabos (l.) und Minister Hans Peter Doskozil (4.v.l.). Foto: SPÖ
Foto: SPÖ

Bei einer Bezirksausschusssitzung der SPÖ wurde Landtagsabgeordnete Klaudia Friedl als Spitzenkandidatin des Bezirks auserkoren (siehe auch Seite 2). Mit ihr werden Christian Vlasich, Bürgermeister von Lockenhaus, Sandra Gerdenitsch aus Deutschkreutz und Harald Horvath aus Frankenau-Unterpullendorf für die SPÖ Mittelburgenland bei der Nationalratswahl antreten.

„Mit diesem Team sind wir hervorragend aufgestellt. Außerdem bin ich davon überzeugt, dass wir mit dem Plan A von Bundeskanzler Kern ein Programm ausgearbeitet haben, das auf die Bedürfnisse der Menschen abgestimmt ist und die Probleme und Sorgen ernst nimmt“, so Bezirksvorsitzender Norbert Darabos. Spitzenkandidatin Klaudia Friedl meinte zu ihrer Nominierung: „Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung und bin sehr stolz darauf, dass meine politische Arbeit, die ich bisher hauptsächlich in unserer Gemeinde und auf Landesebene geleistet habe, so gewürdigt wird“.

Ende Juni erfolgt die endgültige Nominierung als Kandidatin im südlichen Wahlkreis. „Aufgrund der dann endgültigen Listenerstellung werde ich mit ziemlicher Sicherheit an wählbarer Stelle für den Nationalrat nominiert werden“, so Friedl weiter. Dennoch wird sie am 1. Oktober auch wieder für das Amt der Bürgermeisterin in Steinberg-Dörfl kandidieren (siehe Artikel unten). „Hier habe ich meine Heimat, hier sind meine persönlichen und politischen Wurzeln, hier möchte ich auf alle Fälle politisch weiter tätig sein. Sollte ich in den Nationalrat gewählt werden, würde sich meine politische Betätigung vom Landtag in Eisenstadt nach Wien verlagern.“